Der Weg ist das Ziel ...

... und jeder Weg ist anders



FLOW

"Im Fluss des Lebens weitergeh'n, schauen immer neu. Gemeinsam merken, was es braucht. Dem Herzen bleib ich treu."**
(Quelle: mir unbekannt)
Ein bunter Strauß an Inspirationen und Gedanken in Form von Texten, Audios, Videos, Bildern und Musik
Viel Freude beim Durchscrollen!
(24.11.2022)
(21.11.2022)
(17.11.2022)

Aktuell durchlaufe ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die Stiftung Gesellschaft macht Schule  zum zweiten Mal die Fortbildung KlasseTeam.

"KlasseTeam ist ein Trainingsprogramm zur Stärkung der Interaktionskompetenz und der Beziehungsgestaltung von Lehrkräften auf den Grundlagen der Bindungstheorie, Emotionspsychologie und der systemischen Psychologie." (https://www.institut-erziehungskompetenz.de/lehrkraefte/ueber-klasseteam/)

Regelmäßig darf ich in dieser Fortbildung der leitenden Psychologin bei den Demorollenspielen assistieren bzw. in der Regel die Schüler*innenrolle übernehmen.

Jedes Mal aufs Neue erschrecken die anderen Teilnehmer*innen ob der Wut oder anderen heftigen Emotionen, die ich in meiner Rolle ausagiere. So kann es durchaus passieren, dass ich wutentbrannt einen Papierkorb durchs Zimmer kicke oder meine "Lehrerin" lautstark als Arschloch beschimpfe.

Und jedes Mal aufs Neue bin ich überrascht, wie schnell ich in die entsprechende Rolle eintauche, so dass ich mir gar nicht im Vorfeld überlege, was ich wohl sagen oder auf welche Weise ich wohl meine Emotionen am besten zum Ausdruck bringen könnte. Ich lasse es einfach geschehen. Ganz so als wäre ich dieses Kind oder dieser Jugendliche. Manchmal schon musste ich mich im Anschluss wirklich gut abklopfen, um die Rolle wieder bewusst "abzuschütteln".

Warum erzähle ich dir das?

Zum einen, weil ich es für extrem wichtig halte, dass wir Erwachsene Kinder und Jugendliche (aber auch uns gegenseitig!) dabei unterstützen, Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern ungeniert zum Ausdruck zu bringen, allerdings auf eine Art und Weise, dass niemand dadurch zu Schaden kommt oder einer Gefahr ausgesetzt ist. Dafür ist es wichtig, dass wir zunächst einmal die Kinder und Jugendlichen (oder welche Personen auch immer) und den Grund für ihr Verhalten versuchen zu verstehen und ihnen unser Mitgefühl zuteil werden zu lassen. Und wie toll wäre es, wenn immer mehr Menschen andere gezielt mit ihren heftigen Emotionen coachen, sie bei der Lösungsfindung bzw. bei der Entwicklung neuer, weniger "destruktiver" Verhaltensweisen für künftige Situationen mit starker emotionaler Ladung unterstützen könnten? Ich sehe es als meine Aufgabe, hier ein anderes Bewusstsein zu schaffen und mit meiner Expertise zu unterstützen.

Zum anderen können wir auch unseren eigenen inneren Kindern bzw. Kindanteilen auf die gleiche Weise begegnen und uns unsere Emotionen, die wir damals als Kind unterdrückt haben bewusst machen, die Brille dieses Kindes bzw. Anteils aufsetzen, seine Schuhe anziehen, mit seinem Herzen fühlen ... und diesem Anteil dabei mit ganz viel Verständnis und Mitgefühl begegnen ...

Oft ist dieser Schritt sogar zuerst notwendig bevor wir anderen mit dem nötigen Mitgefühl und Verständnis begegnen können ... Um dieses Selbstmitgefühl (wieder) zu lernen brauchen wir in der Regel Unterstützung ... und so habe ich es mir zur Mission gemacht, für andere Menschen auf ihrem Weg zu mehr Mitgefühl und Verständnis für sich selbst und ihre unterschiedlichen inneren Anteile ein wohlwollendes, unterstützendes Gegenüber zu sein ...

Vielleicht ja auch für dich?!? Ich freue mich, von dir zu hören!


Kontakt
(17.11.2022)
(13.11.2022)
Wie geht es dir?
(10.11.2022)
Nachdem mich gestern mein Tandempartner von damals kontaktiert hat, worüber ich mich riesig gefreut habe, nehme ich meine Freude zum Anlass diesen Beitrag, den ich im Juli 2021 auf Instagram und Facebook gepostet habe, auch hier zu veröffentlichen.

Wie oft stellen wir diese Frage oder wird diese Frage uns floskelhaft gestellt ... und entsprechend floskelhaft ist dann meist auch unsere Antwort. Diese Woche haben mein Tandempartner Matthias und ich diese Frage im Glücksunterricht einer 8. Mittelschulklasse gestellt. Die Antworten der Schüler*innen waren kurz und wenig aussagekräftig. Dann stellte Matthias spontan vor der Klasse auch mir diese Frage.

Meine Antwort fiel deutlich ausführlicher aus. Ich habe erzählt, wie es mir wirklich geht, was mich aktuell bewegt. Darauf folgte einerseits Schweigen (eine Lehrerin, die mit der Klasse auf Augenhöhe über ihre Gefühle redet, wo gibt es das denn?!?). Andererseits kamen auch Nachfragen und aktive Reaktionen. Ich habe den Schüler*innen dann u.a. erzählt, wie wichtig es ist, über seine Gefühle zu sprechen. Ich habe ihnen von Resilienz und Stärkenarbeit erzählt und dass durch gezielte Präventionsarbeit manch psychische Erkrankung verhindert werden könnte ...

Gefühlt war der Raum nun nicht nur von unserer Seite offen für Beziehung und Gefühle, sondern irgendetwas kam nun auch bei den Schüler*innen in Bewegung.

Eine Schülerin hatte plötzlich ein beklemmendes Gefühl in der Brust. Sie durfte dann mit einer Mitschülerin und Matthias rausgehen. (Zum Glück konnte Matthias dem Mädchen u.a. mit einer Atemübung bei der Selbstregulation helfen.) Ein Schüler war durch den "Zwischenfall" so herausgefordert, dass er zuerst lachen musste und dann aufgestanden und durchs Klassenzimmer getigert ist, ermutigt von mir, dass diese Reaktionen vollkommen in Ordnung seien und auch hierfür der Raum offen sei.

Schon nach kurzer Zeit konnte er sich wieder zu uns zurück in den Stuhlkreis setzen. Auch die beiden Mädchen und Matthias kamen zurück, so dass wir dann mit der nächsten Übung weitermachen konnten, einer Übung, bei der sich alle selbst und gegenseitig ihre Stärken bewusst machen durften. Und wie wundervolle Stärken das doch waren: empathisch sein, gut zuhören können, die eigene Meinung sagen, sich für andere einsetzen ...

Und wie geht es dir (wirklich!)?

Was sind deine Stärken?

Wenn du, auch wenn du nicht mehr zur Schule gehst und keinen Glücksunterricht hast, für dich rausfinden willst, wie es dir wirklich geht und auch, was deine Stärken oder auch Ressourcen sind, stehe ich dir gerne zur Seite. Und vielleicht ist ja dann mein geplanter "Zumutungsraum" ein geeigneter Rahmen, zu erforschen, wie es dir wirklich geht und was alles in dir steckt und gelebt werden will ... Lies hierzu gerne auch meine Beiträge "Du darfst dich zumuten!" und "Alle Gefühle sind erlaubt!". Und wenn das dein Interesse weckt, schreib mich unverbindlich an.
Sei selbst dein bester Freund!
(04.11.2022)
Wann hast du dich das letzte Mal selbst in den Arm genommen?
Sag jeden Morgen GUTEN MORGEN zu dir selbst!
(03.11.2022)
Es macht einen sichtbaren und spürbaren Unterschied!
Selbstmitgefühl
(02.11.2022)
Was fühlst du, wenn du dich selbst im Spiegel anschaust, wenn du dir selbst in die Augen schaust?
Sei neugierig, selbstmitfühlend und wohlwollend mit dir.
Alle Gefühle sind erlaubt!
(01.11.2022)
Keine Masken - echte Gefühle!
Alle Gefühle sind ein Teil von dir!
Alle Gefühle sind erlaubt!
Ich lade dich und uns alle ein, unsere Masken abzulegen und unsere echten Gefühle zu zeigen!
Viel zu oft erlauben wir uns nicht zu fühlen, was da ist und gefühlt werden will. Vielleicht haben wir Angst, es nicht aushalten zu können, Angst, dafür verurteilt oder nicht mehr geliebt zu werden. Vielleicht schämen wir uns für unsere Gefühle. Was auch immer es ist, auch das ist alles erlaubt.
Erst vor Kurzem durfte ich in Sachen eigene belastende Gefühle eine wundervolle Transformationserfahrung machen. Unterstützende Ressourcen waren mir dabei neben SELBSTMITGEFÜHL die bewusste und in Qualität und Tempo variierende Bewegung in Form von Radfahren und Spazierengehen, Musik, mein Atem, die Natur, ein Baum, der mir Kraft und Halt gegeben hat ... und mein Handy, mit dem ich diesen Prozess so schön dokumentieren konnte. (Die Beweisbilder siehst du hier in diesem Beitrag.)
Manchmal brauchen wir um wirklich fühlen und unsere oft schmerzlichen Gefühle transformieren zu können ein Gegenüber, das uns beim Fühlen den Raum hält, das einfach nur da ist und unsere Gefühle bezeugt. Einfach da ist, um uns das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Da ist, um uns Halt zu geben, ein Anker im Hier und Jetzt zu sein, damit wir uns nicht in unseren Gefühlen und unserem Schmerz verlieren. 
Wenn wir es uns unter Zuhilfenahme eines Ankers im Hier und Jetzt erlauben, zu fühlen, was da ist, kann sich so viel lösen und uns wieder zurück in den Lebensfluss, in die Leichtigkeit und Freude bringen. 
Jedes Mal, wenn ich selbst diese Erfahrung mache, erlebe ich das als unglaublich beseelend und bin dafür so dankbar!
Gerade beim Gefühle zeigen und bewusstes Fühlen (wieder) lernen, müssen wir uns sicher fühlen. Ganz nach dem Motto "Du darfst DICH mit all deinen Gefühlen und deinem Schmerz zumuten!" halte ich dir, wenn ich dich begleite den Raum, gebe ich dir Halt und Sicherheit. In diesem Raum darfst du ohne Angst vor Konsequenzen zum Ausdruck bringen, was gefühlt, gesagt oder ausagiert* und dadurch transformiert werden will.
*Bei der Form des Ausagierens gibt es natürlich Grenzen ... Sollte ich an eine Grenze kommen, was meine Kompetenz dich zu begleiten oder zu halten angeht, werde ich dir das ganz offen und direkt kommunizieren. Denn manche Erfahrungen, die mit intensiven Gefühlen einhergehen brauchen nochmal eine ganz besondere Zuwendung, die ich schlichtweg nicht leisten kann.

Primär biete ich Einzelbegleitung an. Wenn du Interesse hast, melde dich herzlich gerne.

Weil ich immer wieder u.a. von meinen Klient*innen höre, dass sie gerne auch lernen würden, sich in Gruppen, also nicht nur im 1:1 mit mir authentisch zu zeigen, möchte ich einen heilsamen Zumutungsraum in einer vertrauensvollen Kleingruppe ins Leben rufen, in dem wir das gemeinsam Schritt für Schritt üben können.

Wenn auch du dich gemeinsam mit mir und 3-4 anderen Menschen auf eine mehrmonatige Gefühlsforschungsreise begeben möchtest oder dich unverbindlich informieren möchtest, schreib mir. Ich melde mich dann bei dir!

Weitere Infos zu diesem geplanten Angebot in meinem Beitrag vom 14.10.2022 "Du darfst DICH zumuten!"

Lasst uns die Masken ablegen und uns immer mehr zeigen, auch mit dem, was wir fühlen!
(31.10.2022)
(30.10.2022)
Und wenn du das willst, aber es irgendwie dennoch nicht kannst, dann lass uns gerne gemeinsam schauen, was dich daran hindert ...

(14.10.2022)

Du darfst dich zumuten!

Viele von uns haben schon früh gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen (oder gar nicht erst lernen können, was ihre Bedürfnisse sind), sie haben gelernt, sich in ihrem individuellen Ausdruck zurückzuhalten und anzupassen und haben dadurch irgendwann womöglich den Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und damit den Kontakt zu sich selbst verloren.

Wenn man von den Eltern, in der Schule, von der Gesellschaft, vom Partner ... das Gefühl vermittelt bekommt, so wie man ist nicht sein zu dürfen, wenn einem bewusst oder unbewusst vermittelt wird, so wie man ist eine Zumutung zu sein und man dann versucht alles zu tun, um möglichst nicht als Zumutung wahrgenommen zu werden, mutet man sich selbst ganz schön viel zu. Zu viel, um es dauerhaft aushalten zu können! Zu viel, um gesund zu bleiben!

Daher heute die Einladung an dich:

Du darfst dich zumuten!

Wohl weil mir bewusst geworden ist, wie wichtig es ist, dass wir alle das (wieder) lernen, hatte ich heute die spontane Eingebung, einen Raum zu schaffen, wo man sich ohne Angst vor Konsequenzen zumuten darf und wo man mit dem, womit man sich zumutet gehalten und nicht dafür verurteilt oder abgelehnt wird.

Ich möchte hierfür ein mehrmonatiges Kombiangebot aus Einzelbegleitung, Kleingruppe (4-6 Personen) und Buddyprinzip kreieren. Es soll unterschiedliche Elemente aus den verschiedenen Facetten meiner Arbeit enthalten. Auf jeden Fall wird es Körper-, Bewegungs- und Begegnungsübungen geben, Raum für kreativen Ausdruck, für Austausch und Reflexion.

Es soll ein Angebot sein, dass dich dabei unterstützt, dir zu erlauben, dich anderen auf achtsame Weise so zuzumuten wie du bist und gleichzeitig, achtsam und wertschätzend Grenzen zu setzen, wenn jemand sich dir zumutet.

Wenn du Interesse hast, dabei zu sein und eventuell sogar schon im Vorfeld deine persönlichen Anliegen in die Ausgestaltung des Angebots einfließen lassen möchtest oder wenn du einfach Fragen hast, nimm unverbindlich Kontakt mit mir auf!

Bevor das tatsächliche Angebot startet und man sich verbindlich anmeldet, wird es auf jeden Fall noch Gelegenheit geben, mich und meine Arbeit sowie mögliche andere Teilnehmer*innen kennenzulernen.

Ich freue mich, vielleicht auch gemeinsam mit dir diesen heilsamen Zumutungsraum zu gestalten!

Von Herzen

Natalie ❤

(13.10.2022)

Wo Liebe ist, ist auch Schmerz. Wo Schmerz sein darf, ist Heilung möglich.

Und ich spreche hier auch und insbesondere von der Liebe deiner selbst, von Selbstliebe! ❤

Fällt es dir wie so vielen anderen Menschen auch schwer, dich selbst zu lieben, wie du bist?

Anstatt den Schmerz darüber nicht fühlen zu wollen und womöglich auf welche Art auch immer zu betäuben, dich von ihm abzulenken oder dich in eine Ersatzbefriedigung nach der anderen zu stürzen, wende dich dir selbst und deinem Schmerz liebevoll und selbstmitfühlend zu. Nimm den Schmerz wahr und erkenne ihn an!

Damit der Schmerz dann aber nicht die Kontrolle über dich gewinnt oder du voll und ganz im Schmerz versinkst, ist es hilfreich, wenn du zwischen der Wahrnehmung des Schmerzes und dem, was schmerzfrei ist hin- und herpendelst, also neben dem Schmerz auch immer wieder die schmerzfreien Ressourcen in dir und um dich herum wahrnimmst und nutzt.

Das kannst du lernen!

Jeder kann das lernen!

Zu erkennen, wie wenig selbstfürsorglich und liebevoll wir oft mit uns sind, kann sehr schmerzhaft sein. Nicht zu wissen, wie wir das ändern sollen, weil wir es in der Regel schlicht nicht gelernt haben und uns entsprechende Vorbilder fehlen, kann einen zunächst ganz schön hilflos machen.

Aber glaub mir, wenn du anfängst, hier ein anderes Bewusstsein und eine andere Haltung gegenüber dir selbst zu entwickeln, kann das wahre Wunder bewirken! ❤🔥

Manchmal braucht es gerade am Anfang jemanden, der einem dabei hilft.

Gerne biete ich dir diese Unterstützung an!

Dich dir selbst mit deinem Schmerz auf wohlwollende Art zuzuwenden ist ein Akt der Selbstfürsorge, Selbstliebe und Selbstakzeptanz! ❤

Auch wenn es dir anfangs schwer fällt, das zu glauben oder dir diesen Gedanken zu erlauben, auch wenn beim Lesen dieser Zeilen Widerstände in dir hochkommen, sei dir gewiss: Es ist so viel Liebenswertes in dir! Du bist liebenswert! Genau wie du bist! ❤

(08.10.2022)

Auch wenn wir von den Verletzungen unseres Lebens sichtbar gekennzeichnet sind, ist Heilung möglich.

Ich nehme in meiner Umgebung wahr, wie sich das Bewusstsein der Menschen verändert, wie immer mehr Selbst- und Gesundheitsbewusstsein entsteht, wie auf den unterschiedlichsten Ebenen Heilung stattfindet. In kleinen Schritten, aber deutlich spürbar. Das berührt mich sehr! Es ist für mich ein Zeichen, dass wir als Menschheit auf einem guten, einem anderen, heilsameren Weg als bisher sind. Und das wiederum erfüllt mich mit tiefer Freude und Hoffnung!

Ich begleite Menschen auf ihrem individuellen Heilungsweg, der, ob wir es wollen oder nicht, ob wir es glauben oder nicht, auch immer Auswirkungen auf Heilung auf kollektiver Ebene hat.

Vielleicht möchtest ja auch du dich von mir begleiten lassen? Oder du hast bereits die ein oder andere Etappe auf deinem Heilungsweg hinter dir und möchtest deine Erfahrungen mit mir teilen ...

Ich freue mich von dir zu hören!

(07.10.2022)

Wir alle leuchten auf unterschiedliche Art.

Lass dir dein Leuchten nicht nehmen, nur weil es andere blendet.

Sei du selbst!

Zeig DICH!

Folge deinen Bedürfnissen!

(09.08.2022)

Wonach ist DIR heute?

(03.08.2022)

Nur du selbst kannst dir die Erlaubnis geben, so zu sein wie du bist.

Wenn du dir selbst nicht erlaubst so zu sein wie du bist, wer soll es dann für dich tun?

Ich unterstütze Menschen auf dem Weg in ihr authentisches Sein.

Vielleicht ja auch dich?
7 Fragen
(02.08.2022)
Heute teile ich auf dieser Seite ein Interview mit dir, das letztes Jahr die etexterra Agentur für Text und Design mit mir geführt hat. Ich hatte heute den spontanen Impuls, es mal wieder zu lesen ... und ich kann es quasi noch genau so unterschreiben ... ok, nicht jeden Morgen reicht die Zeit zum Tanzen ;-)
Augustnewsletter
(01.08.2022)

Heute teile ich auf dieser Seite meinen Augustnewsletter mit dir. Wenn du willst, dass mein Newsletter künftig direkt in dein Postfach flattert, klicke hier.

 

Sommerzeit = Urlaubszeit.

Ist es bei dir auch so?

Gerade im August jedenfalls haben viele aufgrund von Sommer- oder Betriebsferien mal eine längere Zeit am Stück frei und nutzen diese, um im Urlaub die Akkus wieder aufzutanken.
Gleichzeitig hätte man jetzt womöglich endlich mal Zeit, Liegengebliebenes zu erledigen und sich all dem zuzuwenden, was im Alltag zu kurz kommt. Bei manchen sind es vielleicht am offensichtlichsten die schwindelerregenden Papierberge auf dem Schreibtisch, die einen daran erinnern, was alles zu tun wäre.

Wenn wir uns überhaupt motivieren oder überwinden können, uns diesen wie auch immer gearteten Bergen zuzuwenden, ist es schnell passiert, dass der Sommer wieder rum ist und wir vielleicht etwas erholter und auch durchaus zufrieden über die geleisteten Aufräumarbeiten im Außen sind, aber sich doch nicht wirklich nachhaltig etwas verändert hat, wir also im Herbst beispielsweise doch wieder im täglichen Hamsterrad weiterrennen.

Auch wenn ich weiß, dass die Vorstellung trotz massiver Erschöpfung (ein Phänomen, das nach den Herausforderungen der letzten Jahre wohl für die meisten kein Fremdwort mehr ist) an sich arbeiten zu sollen erstmal auf Abwehr stoßen kann, möchte ich dich heute dennoch einladen, die freien Sommertage auch dazu zu nutzen, dich bewusst von innen heraus zu stärken und dich für die Zeit nach dem Urlaub gut auszurichten und aufzustellen.

Dafür ist es wichtig, dass du dich zunächst einfach mal wieder ganz bewusst um dich und deine persönlichen Bedürfnisse kümmerst. Und wenn du jetzt erstmal das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung hast, dann folge ihm. Vielleicht entsteht ja, wenn du dir das wirklich erlaubst und nicht doch weiter geschäftig irgendwelchen Dingen im Außen nachgehst, daraus dann ein Impuls, dich auch dem zuzuwenden, was du darüber hinaus brauchst.

Probier’s aus und schreib mir gern von deinen Erfahrungen!

Das, was wir uns in ruhigeren Zeiten bewusst machen und schon eine gewisse Zeit quasi im Schonraum üben können, lässt sich dann häufig auch deutlich besser im Alltag umsetzen bzw. unser Gehirn wird sich leichter an Dinge erinnern, die wir unter entspannten Rahmenbedingungen und mit einer entsprechenden Anzahl an Wiederholungen lernen durften. Also nimm dir Zeit, neue, an deinen Bedürfnissen ausgerichtete Gewohnheiten zu etablieren!

Wie gefällt dir diese Einladung an dich selbst?

Wenn du nun eine gewisse Lust verspürst, mehr auf dich und deine Bedürfnisse zu achten, aber nicht so recht weißt, wie du’s angehen sollst, stehe ich dir gerne in den nächsten Wochen (und natürlich auch darüber hinaus!) unterstützend zur Seite!

Und wenn du aktuell in einer Krise bist, diese JETZT angehen und bewusst für dein persönliches Wachstum nutzen willst (denn dafür sind Krisen hervorragend geeignet!), dann schau doch mal, ob meine 13-tägige Intensivbegleitung vom 8.-20.8.2022 etwas für dich sein könnte! (Sofern du eine Internetverbindung hast, könntest du daran sogar vom Urlaub aus teilnehmen.)

Anmeldeschluss ist der 4.8.2022!

Weitere Infos zu diesem und meinen anderen Angeboten findest du wie immer auf meiner Homepage.

Fühl dich auch herzlich eingeladen, in der nächsten Zeit hin und wieder hier auf meiner FLOW-Seite zu schmökern und dich vielleicht von dem ein oder anderen Impuls dort inspirieren zu lassen.


Zum Schluss möchte ich dir noch ein Zitat von Marshall B. Rosenberg mit auf den Weg geben:

„Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.“

Und noch eine Ergänzung von mir:

„Bevor wir unsere eigenen Bedürfnisse ernst nehmen können, müssen sie uns erst einmal bewusst sein.“


In diesem Sinne viel Freude beim neugierigen Erforschen deiner Bedürfnisse!

Von Herzen

Natalie ❤

Newsletteranmeldung

 

(31.07.2022)

Wobei ging es dir heute so richtig gut?* Mir beim Tanzen in der Natur ...

*Kleiner Tipp: Mach mehr davon!

Nutze deine Krise als Chance, an ihr zu wachsen!

(31.07.2022)

Bist du gerade in einer Phase deines Lebens, in der du dich schlichtweg überfordert fühlst oder nicht weißt, wo oder wie es für dich weitergehen soll?

Solch schwere Zeiten oder auch Krisen gehören zum Leben dazu! Das Gute an ihnen ist, dass sie immer auch die Chance mit sich bringen, an ihnen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Solange man mittendrin steckt in der Krise wünscht man sich dennoch oftmals, dass einfach alles wieder gut ist oder irgendjemand einem einfach all die Last abnimmt und dafür sorgt, dass man sich wieder leichter fühlt.

Niemand kann einem diese Last abnehmen! Und doch braucht es gerade in der Krise mit am dringendsten Menschen, die verlässlich für einen da sind, die einem zuhören, denen man sich anvertrauen kann, die einem den Rücken stärken. ❤️

Es braucht Menschen, die einen dabei unterstützen, die eigene Last so zu transformieren, dass sie sich nach und nach immer leichter anfühlt, die einem dabei helfen, Dinge anders zu betrachten oder auch sich über seine Ressourcen bewusst zu werden, um Schritt für Schritt zurück in die eigene Kraft zu kommen und vielleicht sogar über sich hinauszuwachsen. 🔥

Nutze deine Krise als Chance, an ihr zu wachsen!

Vielleicht ja JETZT ab 8. August mit Hilfe meiner exklusiven Intensivbegleitung ...

Wenn du meine FLOW-Veröffentlichungen hilfreich findest, empfiehl meine Seite gerne an andere Interessierte weiter.

Wenn du mir Feedback zu meinen Gedanken geben magst, schreib mir sehr gerne eine Mail.

Wenn du mir und meiner "(Gedanken-)Arbeit" eine finanzielle Wertschätzung zukommen lassen und mich gleichzeitig dabei unterstützen willst, mein Angebot auch Menschen mit "kleinem Geldbeutel" zu ermöglichen, kannst du dies sehr gerne unter diesem Link tun.

Danke von Herzen für dein Interesse und deine Unterstützung!

 Impulse für einen mutigen Sommer (... und darüber hinaus)

(25.07.2022)

Mut zur Pause!

Mut zum Rückzug!

Mut, nichts leisten zu müssen!

Mut, dir Zeit für DICH zu nehmen!

Mut, deine Bedürfnisse zu achten!

Mut, dem Prozess zu vertrauen!

Ich lade dich ein, dir eine kurze Pause zu nehmen, einmal oder mehrmals bewusst ein und aus zu atmen und diese Zeilen ein wenig in dir nachwirken zu lassen!

Was nimmst du wahr? In deinem Körper? In deinen Gedanken?

Wie fühlst du dich beim Lesen dieser Zeilen?

 (29.04.2022)

Ein Weg, auf dem wir streckenweise Unterstützung brauchen ...

Ich unterstütze Menschen auf diesem Weg.

Das macht mich glücklich.

Und andere auch.

Was kann es Schöneres geben? ❤️

DANKBARKEIT im (Familien-)Alltag

(20.04.2022)

Insbesondere im Familienalltag ist oft Flexibilität gefragt und vieles nicht planbar.

Neulich mittags meinte völlig überraschend meine Teenietochter in ihrem charmanten Befehlston: "Mama, wir fahren heute Nachmittag noch in den Wald!" ... Dass ich es liebe, mich draußen in der Natur zu bewegen und dass man mich bei sowas in der Regel nicht zweimal fragen muss, dürfte dir bekannt sein, wenn du mir schon eine Weile folgst.

Jedenfalls DANKE, liebe Tochter, für deine Initiative gemeinsam in den Wald zu fahren!

Genau als wir loswollten, wurde ich noch in einer dringenden Angelegenheit von meinem Sohn aufgehalten, so dass es bis wir dann tatsächlich loskamen bereits Abend war.

Ich hätte mich darüber ärgern können. Aber nein! Wie DANKBAR war ich auch ihm!

Denn zum einen war es schön, auch mit ihm Zeit zu verbringen. Zum anderen: was für eine tolle Stimmung war das am frühen Abend im Wald!

Hast du schon mal versucht, für Dinge in deinem Leben, die nicht "nach Plan" laufen, egal, ob sie zunächst positiv oder negativ anmuten, DANKBAR zu sein?

Probier es einfach mal mit den kleinen Dingen im Alltag aus und schau, ob sich dadurch irgendwas für dich ändert.

Und wenn du lernen willst, DANKBAR für dich selbst zu sein, könnte mein Kurs "Selbstakzeptanz - ein Schlüssel zum Glück" vielleicht was für dich sein. Weitere Infos hier.

 (19.04.2022)

Ich nehme in meiner Umgebung und generell in der Begegnung mit Menschen bei vielen ein großes Bedürfnis wahr, von sich zu erzählen. Oft passiert es dann, dass eine Person etwas erzählt und das Gegenüber gar nicht wirklich darauf eingeht, sondern sofort von sich zu erzählen beginnt. Vielleicht kommt dir das bekannt vor.

Im Coaching ist das anders! Durch das Setting ist klar definiert, dass es in dieser Zeit um DICH geht!

Manchmal fragen mich meine Coachees dennoch explizit, was ich an ihrer Stelle machen würde oder wie dies oder jenes denn bei mir ist. Selbst wenn ich dann umreiße, wie ich mit bestimmten Themen umgehe, ist es mir wichtig zu betonen, dass einzig und allein DU wissen und v.a. spüren kannst, was für DICH richtig ist. Meine Aufgabe ist es, mich im Coaching auf DICH "einzuschwingen", DIR für DICH passende Angebote zu machen sowie DIR Impulse zu geben, wie DU DEINE Antworten für DICH finden kannst. Und das tue ich mit großer Freude! 😊

Wenn DU das Bedürfnis hast, dass es mal nur um DICH gehen darf und DU DICH jemandem, der DICH ohne Bewertung annimmt anvertrauen möchtest ... und wenn DU das Gefühl haben solltest, dass ich DIR dabei die vertrauensvolle Unterstützung sein könnte, die DU DIR wünschst, nimm ganz unverbindlich Kontakt zu mir auf und erzähl mir, wobei ich DICH ggf. unterstützen darf.

(16.04.2022)

Coaching in Bewegung - Stressabbau und Lösungsfindung

(04.04.2022)

Unter Stress sind unsere Gehirnleistung und damit auch unsere Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Wir wünschen uns Lösungen, würden gerne anders handeln, anders reagieren, aber sind irgendwie blockiert.

Das Hirnareal, das wir für klare Gedanken und konstruktive Lösungen bräuchten, der präfrontale Cortex, ist unter Stress quasi auf Standby.

Da können wir noch so sehr ackern und wollen. Solange wir gestresst sind, können wir nicht so ohne weiteres wieder alle Funktionsbereiche in unserem Kopf anschalten.

Manchen Menschen fällt es beispielsweise schwer, jemandem frontal gegenüber zu sitzen und dann womöglich auch noch Blickkontakt zu haben. Es versetzt sie förmlich in Stress.

Wenn es dir auch so geht und du dennoch das Thema Stress in deinem Leben mit professioneller Unterstützung angehen willst, kann ein Coachingspaziergang genau das Richtige für dich sein.

Denn bei dieser Art des Coachings sitzen wir uns nicht frontal gegenüber, sondern ich gehe NEBEN dir.

Wir unterhalten uns einfach im Gehen.

Ganz stressfrei!

In Bewegung kann sich dein Nervensystem beruhigen.

Du baust in der Bewegung automatisch Stress ab und dadurch kommt auch in dir und in deiner "Schaltzentrale" wieder etwas in Bewegung!

Lust, es einfach mal auszuprobieren?

Ich freue mich, von dir zu hören und dich auf deinem Weg in ein stressfreieres Leben zu begleiten!

 Flow-Playlist

Ich habe hier einige Songs verlinkt, die bei mir ein FLOW-Gefühl aufkommen lassen oder/und zu meiner Botschaft passen. Du findest eine stetig wachsende Playlist auch auf Spotify. Viel Freude beim Anhören!

Yiruma: River Flows In You

Yonder Dale: Uncertain Changes

Yonder Dale: The Wisdom Of Trees

Silbermond: Alles Gute

Gregor Meyle: Du bist das Licht

India.Arie - I am light

Gregor Meyle: Nur einmal

Christina Stürmer: Ich hör auf mein Herz

ZAZ: Tout là-haut

Benne: Ich atme

Jessie J: Who You Are

Glashaus: Leben

Rückbesinnung: Das Zauberwort für ein gelingendes Leben

(01.04.2022)

Es ist der 1. April und der Monat macht bereits am ersten Tag seinem Namen alle Ehre … nach den fast schon sommerlichen Tagen Ende März, heute Schneeregen und mäßige Temperaturen.

Die Wetteraussichten fürs Wochenende laden dich womöglich nicht gerade zum ausgiebigen Verweilen im Freien ein. Vielleicht findest du dann ja umso eher Gelegenheit, dir den ein oder anderen Beitrag der flow! summit 2022 anzusehen, die heute gestartet hat. Ich habe bereits letztes Jahr teilgenommen und kann dir diesen online-Kongress nur wärmstens empfehlen!

Heute habe ich mich bereits u.a. von einem sehr wertvollen Beitrag des Hirnforschers Prof. Dr. Gerald Hüther mit dem Titel „Rückbesinnung: Das Zauberwort für ein gelingendes Leben“ inspirieren lassen. Wenn du den Vortrag nicht verpassen willst (er ist nur 48h online; ansonsten müsstest du dir das Kongresspaket kaufen), melde dich am besten noch heute kostenlos unter folgendem Link an.

Gerald Hüther spricht mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele. Deshalb möchte ich heute selber keine großen Worte mehr verlieren und lade dich einfach nur ein, seinen Worten zu lauschen.

Ich wünsche dir, dass du immer mehr spürst und dem folgst, was dir gut tut, für dein eigenes Wohlbefinden und das von uns allen! Und wenn du das Gefühl hast, dass ich dich dabei womöglich unterstützen könnte, nimm einfach ganz unverbindlich Kontakt zu mir auf!

Ich freue mich, von dir zu hören!

Von Herzen

Natalie ❤

Spaltung integrieren - Frieden finden

(21.03.2022)

Fühlst du dich oft innerlich gespalten?

Dies kann damit zusammenhängen, dass in dir wie in jeder und jedem von uns verschiedene Anteile wohnen, die zu unterschiedlichen Zeiten deines Lebens durch unterschiedliche Erfahrungen geprägt wurden. Da mal vielleicht der eine, mal der andere die Führung übernimmt, kann dies zu sehr widersprüchlichem, dich selbst und andere irritierendem Verhalten führen. Du findest dich dadurch dann selbst gerne mal in Situationen, in denen du eigentlich anders handeln willst, aber es irgendwie nicht schaffst oder aber verhältst dich auf eine Art und Weise, die du dir nicht erklären kannst, in der du dich selbst kaum wiedererkennst, was womöglich etwaige Selbstzweifel in dir dann noch verstärkt. Nicht selten kann deine Spaltung in unterschiedliche Anteile auch ein Grund sein, warum du dich in bestimmten Situationen schwer entscheiden kannst.

Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, verschiedene Anteile in dir kennen- und verstehen zu lernen (z.B. ein verletztes inneres Kind und dein heutiges Erwachsenen-Ich), sie miteinander ins Gespräch zu bringen, damit sie gemeinsam für dich und in deinem Sinne "zusammenarbeiten" und du dadurch gewissermaßen deine eigene Spaltung "integrierst" und inneren Frieden findest, nimm sehr gerne Kontakt zu mir auf!

(15.03.2022)

Nicht DU hast Angst, sondern ein Teil von dir!

Jede*r hat auch Anteile in sich, die Mut, Hoffnung, Zuversicht, Freude und Vertrauen haben, die (entgegen den verängstigten Anteilen) "handlungsfähig" sind. Und mit Hilfe dieser "ressourcigen" Anteile kannst du deinen ängstlichen Anteilen helfen.

Du bist nicht deine Angst! Mach dir das immer wieder bewusst. Lass dich also von ihr nicht beherrschen, sondern fang an, auch die anderen Stimmen in dir zu hören.

Sei liebevoll, verständnisvoll, wohlwollend, geduldig mit dir selbst und deiner Angst!

In kleinen Schritten. Immer mehr. JETZT!

Und wenn du dabei Hilfe benötigst, hol sie dir! JETZT!

(15.03.2022)

Du hast alles in dir für ein friedvolles, lebensdienliches Miteinander auf diesem Planeten. Was davon willst du JETZT nach außen tragen?

You don't know the story oder auch was wir von der Kultur der online-Kongresse lernen können
(13.03.2022)

Ich nehme immer wieder an online-Kongressen teil, aktuell am Resilienz-Kongress und am Online Summit der Pioneers of Change.

Neben den interessanten und wertvollen Inhalten finde ich eine wunderschöne Sache an diesen Kongressen, dass zu einem übergeordneten Thema unterschiedliche Experten aus den verschiedensten Fachrichtungen in stets wertschätzender, offener, interessierter Weise interviewt werden. Keine Ansicht wird einer anderen übergeordnet. Kein Experte wird in seiner Sichtweise abgewertet.

Wie schön wäre es, wenn sich das noch mehr auf unser gesellschaftliches, auf unser zwischenmenschliches Miteinander übertragen ließe!

Kein Mensch teilt zu 100% alle Ansichten mit einem anderen Menschen. Denn jeder Mensch hat in seinem Leben individuelle, prägende Erfahrungen gemacht und das spiegelt sich auch in seinen Sichtweisen und seinem Verhalten wider.

Ich finde es hilfreich, mir immer wieder bewusst zu machen, dass ich die persönliche Geschichte meines Gegenübers nicht kenne. Mein Lehrtrainer in der Glücksausbildung sagte immer: "You don't know the story." Entsprechend habe ich kein Recht, andere Menschen in irgendeiner Form zu beurteilen oder gar zu verurteilen.

Wenn wir uns interessieren, wenn wir ohne Wertung zuhören, können wir Neues erfahren und uns von der Geschichte des anderen berühren lassen. Vielleicht verstehen wir ihn dann auch besser. Vielleicht ist es dann aber auch gar nicht mehr notwendig zu verstehen.

Wann hast du zuletzt einem Gegenüber, das anderer Ansicht war als du oder aus der Perspektive einer anderen "Fachrichtung" gesprochen hat wertschätzend, offen und interessiert zugehört? Wie ging es dir dabei?

Wenn du meine FLOW-Veröffentlichungen hilfreich findest, empfiehl meine Seite gerne an andere Interessierte weiter. Wenn du mir Feedback zu meinen Gedanken geben magst, schreib mir sehr gerne eine Mail. Wenn du mir und meiner "(Gedanken-)Arbeit" eine finanzielle Wertschätzung zukommen lassen und mich gleichzeitig dabei unterstützen willst, mein Angebot auch Menschen mit "kleinem Geldbeutel" zu ermöglichen, kannst du dies sehr gerne unter diesem Link tun. Danke von Herzen für dein Interesse und deine Unterstützung!

(11.03.2022)

"There is a crack in everything. That's how the light gets in."

Diese Zeilen aus dem Song "Anthem" von Leonard Cohen hat mir vor einiger Zeit ein Freund geschickt. Ich hatte dann den spontanen Impuls ihm zurückzuschreiben:

"And how the light gets out."

Denn durch diese Risse in jeder und jedem von uns kann auch das Licht, das in uns allen ist nach außen treten.


Wie siehst du das?

Frieden

(03.03.2022)

Ich gehe (fast) täglich ausgiebig spazieren. Mich in der Natur zu bewegen lässt mich meist sehr schnell innerlich zur Ruhe kommen, auch wenn ich mal aufgewühlt bin oder mich irgendetwas belastet oder stresst.

Gerade in den letzten Tagen erlebe ich meine Spaziergänge und das Himmelsschauspiel, das ich jedes Mal bestaunen darf als besonders fried- und freudvoll.

Bei einer solchen Schönheit, Weite und Weichheit kehrt auch in mir ein warmes, weiches Gefühl von Frieden und Freude ein. Und diese Energie ist gerade in der aktuellen Zeit so, so wichtig.

Was lässt in dir ein Gefühl von Frieden aufkommen?

(02.03.2022)

Dass ein persönlicher Veränderungsprozess wie jeder Heilungsprozess auch schmerzhaft ist und gewisse "Kosten" mit sich bringt steht außer Frage. Dass ein solcher Prozess bei anderen Menschen (und einem selbst!) zu Irritationen führen kann, ist allzu verständlich. Dass sich dadurch manche Wege trennen ist unvermeidbar oder notwendig. Auch ich habe all das erlebt. Ich habe jedoch auch erlebt, dass nach anfänglichen Irritationen Wege auch wieder zusammenführen können und dann mit diesen Menschen Begegnung einer ganz neuen Qualität oder Tiefe stattfinden kann und dass durch die eigene Weiterentwicklung bereichernde, heilsame Begegnungen mit neuen Menschen stattfinden können. Wenn wir uns selbst treu bleiben bzw. zurück in unser authentisches Sein finden, dann können wir auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen für uns gesunde und heilsame Beziehungen führen. Davon spricht auch Verena König in ihrer aktuellen Podcastfolge „Werde ich einsam, wenn ich heile?“. Hör dir die Folge unbedingt an!

(28.02.2022)

Der Frieden, der im Außen derzeit so massiv bedroht ist, der Krieg im Außen ist das Resultat aus den Kriegen in unserem Inneren. Auch wenn wir insbesondere mit zunehmender Bedrohung so gerne wollten, können wir nicht von heute auf morgen im Außen alles befrieden, aber wir können anfangen, in uns selbst für Heilung und Frieden zu sorgen und damit auch heilsamen Einfluss auf die Welt da draußen nehmen. Frieden beginnt in jedem einzelnen von uns. Davon bin ich überzeugt!

Und doch weiß auch ich selbst zu gut, dass sich nicht immer alles fried- und hoffnungsvoll in uns anfühlen kann. Unter gefühlter oder echter Bedrohung greifen – ob wir wollen oder nicht – bestimmte Stressreaktionen in unserem autonomen Nervensystem, die sogenannten 4 F’s: Fight (Kampf), Flight (Flucht), Freeze (Starre) und Fawn (Unterwerfung).

Zur sogenannten Fawn Response habe ich hier am 19.02.2022 einen Beitrag mit dem Titel „You don’t have to please anyone (except yourself)!“ veröffentlicht. Ich habe dort auch zwei Videos von Dami Charf und eine Podcastfolge von Verena König verlinkt. Auch wenn du meinst, dass dich das Thema nicht betrifft, kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dennoch mal in den ein oder anderen Beitrag reinzuhören.

Nochmal zu den 4 F’s: Selbst wenn wir im ersten Moment auf diese Reaktionen keinen Einfluss haben, so können wir dennoch im Moment, in dem uns eine solche Reaktion bewusst wird, einen bewussten Umgang damit finden und uns selbst wieder in einen regulierten Zustand jenseits des Stress- oder Überlebensmusters bringen. (Manchmal benötigen wir hierzu ein Gegenüber, das uns dabei hilft.)

Erst vor ein paar Tagen bin ich selbst in einer Situation der Starre gewesen, hatte das Gefühl festzustecken und nicht weiterzukommen. Ich habe dann professionelle Hilfe aufgesucht, die mit mir eine tolle Übung gemacht hat, die auf ganz spielerische Weise viel in mir in Bewegung gebracht hat. Die Übung selbst hat mir trotz der Tiefe und Ernsthaftigkeit der Themen viel Spaß gemacht und ich habe daraus ein Gefühl der Beschwingtheit und Leichtigkeit mitgenommen sowie wertvolle Essenzen, die mich seither begleiten und mit denen ich mich nun voller Freude weiterentwickeln darf.   

Warum schreibe ich dir das alles?

Weil ich dir Mut machen will und weil ich dir deine Angst nehmen will – die Angst davor, dich deinen Verletzungen zuzuwenden, die Angst davor, dich weiterzuentwickeln und die Angst davor, Hilfe in Anspruch zu nehmen für deinen inneren Frieden und den Frieden in der Welt!

(28.02.2022)

Vielleicht denkst auch du wie viele Menschen beim Begriff „Trauma“ sofort an irgendwelche schrecklichen, überwältigenden Ereignisse wie Unfälle, gewaltsame Übergriffe oder Naturkatastrophen, die dir hoffentlich in deinem Leben nicht widerfahren, aber insbesondere zur Zeit dennoch omnipräsent sind. Trauma umfasst jedoch deutlich mehr als solch einschneidende, offensichtlich gewaltvolle Begebenheiten und vielen von uns ist gar nicht bewusst, dass sie in ihrem Leben selbst mit Trauma im weiteren Sinne konfrontiert waren/sind.

Ich werde hier jetzt nicht auf die Vielschichtigkeit des Traumabegriffs eingehen, sondern möchte vielmehr eine trotz der Komplexität des Themas einfache, hoffnungsfrohe, „neue“ Sicht des kanadischen Allgemein- und Palliativmediziners Dr. Gabor Maté mit dir teilen (Transkription aus einem You tube-Video in Auszügen):

“Trauma is not what happens to you. It’s what happens inside you. … Trauma can also be inflicted … by … what doesn’t happen that should happen. … When your needs aren’t met, that can wound as well. Even though you weren’t overtly hurt, you’re still wounded by not having your essential human needs met. … Trauma is what happened inside you, the wound that you sustained, the meaning you made of it, the way you then came to believe certain things about yourself or the world or other people. And if trauma was that disconnection from your authentic self … that can be restored … When we see [trauma] as that wound, … it … can be healed. … We don’t have to allow it to define our lives, how we see ourselves, how we see the world, how we relate to other people, how we relate to possibility, how we relate to even spiritual transformation.”

Wenn wir den Begriff des Traumas so verstehen wie Gabor Maté, dann trägt wohl fast jeder Mensch irgendein Trauma in sich. Denn die meisten von uns sind mit Sicherheit schon irgendwann in ihrem Leben „verwundet“ oder ihre (essentiellen menschlichen) Bedürfnisse sind nicht erfüllt worden und dies wiederum hat dann in irgendeiner Form beeinflusst, wie sie sich selbst, die Welt und andere Menschen sehen. Die hoffnungsfrohe Botschaft ist nun, dass diese "Wunde", also wie wir uns und die Welt aufgrund unserer schmerzhaften Erfahrungen sehen und dadurch (unbewusst) entsprechend handeln, geheilt werden kann.

Ich selbst habe mich auf diesen Heilungsweg gemacht und begleite gerne auch dich dabei.

(Nachmittags-)Cappu - einfach genießen?!?

(23.02.2022)

Wann hast du dir zuletzt beispielsweise selbst liebevoll einen Cappuccino zubereitet? Wie schwer fällt es dir generell, "einfach" zu genießen?

Was so einfach anmutet ist oft gar nicht so leicht. Und wenn es uns schlecht geht oder wir gestresst sind, ist es sogar meist noch schwieriger.

Daher lade ich dich heute ein, dir ganz bewusst mit einer kleinen, liebevollen Geste etwas Gutes zu tun und das dann in vollen Zügen oder Schlückchen für Schlückchen zu genießen ...

(20.02.2022)

(19.02.2022)

Von einem Menschen abgelehnt oder "weggestoßen" zu werden, weil er mit einem "Nein" nicht umgehen kann, ist schmerzhaft. Seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und für sich einzustehen ist jedoch langfristig der gesündere Weg.

Und doch fällt dies ganz vielen Menschen enorm schwer!

Warum?

People pleasing oder auch Fawn Response ist ein sehr komplexes Phänomen und neben Fight, Flight und Freeze eine von vier Stressreaktionen, die sich oft - ohne als solche identifiziert zu werden - zur Überlebensstrategie entwickelt.

Menschen, die aufgrund von nachhaltig prägenden, traumatischen Erfahrungen in ihrem Leben unbewusst diese Strategie leben, sind in ihrem Bedürfnis nach Sicherheit geradezu zwanghaft nett, freundlich und entgegenkommend, passen sich extrem an, wollen gefallen, biedern sich an, unterwerfen sich förmlich, nur um andere nicht zu verärgern und möglichst keine Gewalt gegen sich zu provozieren. Das alles geschieht unbewusst.

Pete Walker hat den Begriff der Fawn Response geprägt und definiert das Verhalten in seinem Buch „The 4Fs: A Trauma Typology in Complex Trauma” wie folgt:

“Fawn types seek safety by merging with the wishes, needs and demands of others. They act as if they unconsciously believe that the price of admission to any relationship is the forfeiture of all their needs, rights, preferences and boundaries.”

Ich bin gewissermaßen "Expertin" für People pleasing, zum einen weil ich dieses Muster unbewusst selbst lange bzw. in vielen Situationen gelebt habe, zum anderen weil ich vor einiger Zeit angefangen habe, mich mit den Ursachen, Zusammenhängen wie auch mit der Überwindung dieser oft verkannten Überlebensstrategie zu befassen.

Ich selbst habe mich inzwischen für einen anderen Weg, einen Weg des authentischen Ich-Seins, der Heilung und des Glücks entschieden und unterstütze auch andere Menschen dabei, diesen Weg für sich zu gehen.

Möchtest auch du dein People pleasing hinter dir lassen, lernen "Nein" zu sagen und für dich einzutreten anstatt alles zu tun, um anderen zu gefallen, andere nicht zu enttäuschen?

Ja? Dann lass uns unverbindlich miteinander reden.

Remember: You don't need to please anyone, except yourself!

Hier kommst du zu einem Video, in dem Dami Charf meines Erachtens gut verständlich die Fawn Response erklärt. In diesem zweiten Video spricht sie mit Markus Böker über die Auswirkungen dieser Strategie auf unser Leben. Verena König geht in dieser Podcastfolge bei ihren Ausführungen zur Fawn Response u.a. darauf ein, warum wir oft in toxischen Beziehungen landen und bleiben und dass diese Strategie uns daran hindert, authentisch zu sein (ca. ab Minute 8:15).

Upcycling-Flow

(13.2.2022)

Gestaltest du gern oder magst individuell angefertigte, nachhaltige Kunst?

Wenn du schon einmal einen Blick auf die Seite Über mich geworfen hast, dann hast du dort vielleicht gelesen, dass ich es liebe, mich auf unterschiedliche Weise kreativ auszudrücken. Besonders gerne gestalte ich mit verschiedensten Materialien Bilder auf ausgedienten Holzbrettern. Die Fotos auf der Über mich-Seite habe ich beispielsweise vor einem meiner ersten Kunstwerke aufgenommen, einem raumhohen OSB-Platten-Bild.

Zum einen macht es mir Freude, Dingen einen neuen Wert“ zu geben, zum anderen genieße ich den Prozess des Gestaltens. Alle meine Bilder sind im „Flow“ entstanden. 😊

Bisher habe ich in meinen Kunstwerken überwiegend eigene Themen verarbeitet (entsprechend schmücken die meisten meiner Objekte meine Wohnung 😉). „Auftragsarbeiten“ haben bisher die Ausnahme dargestellt.

Nicht nur weil mir so langsam der Platz ausgeht 😉, sondern weil mir das gestalterische Verarbeiten von (emotionalen) Themen einfach große Freude bereitet, freue ich mich, wenn ich vielleicht auch für dich mal ein Bild anfertigen darf.

Meinem "beherzten" Mitbewohner scheint mein Bild zu gefallen 😉 ...

Sollte dir mein Stil gefallen und solltest du einem Brett o.ä., das bei dir zu Hause rumliegt (mit einem deiner Themen) von mir einen neuen Wert geben lassen wollen oder du dir ganz nach deinen Vorstellungen (und meinen Fähigkeiten 😉) einen Blickfang für deine eigenen vier Wände gestalten lassen wollen, lass uns gerne darüber ins Gespräch kommen. Ich freue mich auf deine „Gestaltungsanfrage“!

Und solltest du Lust haben, selbst eines deiner Themen gestalterisch zu bearbeiten, lass uns gerne auch darüber sprechen.

Würfelglück

(13.2.2022)

Kennst du das, wenn's einfach flutscht? 💪

Manch eine*r hätte sich vielleicht geärgert, mit jeder Runde weniger Punkte erzielt zu haben. 😡 Das kam mir überhaupt nicht in den Sinn.

Mir hat diese Kniffelpartie richtig Freude gemacht ... und zwar nicht nur, weil ich gewonnen habe ... 🤗

Selbst, wenn du im Leben nicht jeden "Bonus" und "Kniffel" mitnimmst, zählt doch wie sich alles in der Summe anfühlt, oder?🎲

Es lohnt sich, die Dinge im Leben spielerisch anzugehen ... 🤹‍♂️🎲🃏 und sich nicht über jede kleinere oder größere Niederlage aufzuregen, sondern diese in einem größeren Zusammenhang zu betrachten.

In diesem Sinne viel Freude beim "Spielen"! 🎉

Und wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, dein Leben spielerischer anzugehen, nimm sehr gerne Kontakt zu mir auf!

(12.2.2022)

Was bereitet dir Freude?

Dir fällt gerade nichts ein?

Ich unterstütze dich gerne.

(7.2.2022)

(6.2.2022)

Zuversicht durch Potentialorientierung

(31.1.2022)

Meines Erachtens ist es gerade in der aktuellen Zeit essentiell notwendig, dass wir uns psychisch stärken und uns unsere Potentiale und Handlungsmöglichkeiten bewusst machen, um aus der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit, in der sich viele befinden wieder mehr in die Zuversicht zu kommen!

Schulen sind ein Spiegel unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Gleichzeitig bilden und prägen Schulen unsere zukünftige Gesellschaft. Schulen haben hier also eine große Verantwortung. Aber nicht nur die Schulen allein. Es ist Aufgabe von uns allen, insbesondere uns Erwachsenen, uns bewusst zu sein, wie sehr Kinder und Jugendliche durch das, was wir ihnen vorleben geprägt werden. Der Schrei nach Veränderung ist laut! Jetzt ist die Zeit für einen grundlegenden Paradigmenwechsel: Ressourcen- und Potentialorientierung statt Defizitorientierung! Zum Wohle der Kinder und Jugendlichen, zum Wohle von uns allen!

Das folgende Video habe ich bereits am 13.5.2021 aufgenommen. Bis auf die Tatsache, dass ich inzwischen die IPE Grundausbildung (Kinder- und Jugendcoaching) absolviert habe, aktuell eine Ausbildung im traumasensiblen Coaching mache, nicht mehr als Lehrerin und stattdessen für die Stiftung Gesellschaft macht Schule in genau der Mission, von der ich in dem Video spreche, an zwei sozialen Brennpunktschulen in München tätig bin, hat das Video meines Erachtens nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil.

Auch wenn ich grundsätzlich das Potential in den Kindern und Jugendlichen sehe und davon sowie von ihren persönlichen Geschichten immer wieder tief berührt bin, sind die massiven Verhaltensauffälligkeiten, gewaltvollen Umgangsformen und mangelnde Konzentrationsfähigkeit bzw. extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne einer Großzahl der Schüler*innen nicht zu leugnen. Viele von ihnen begehen einen disziplinarischen Verstoß nach dem anderen, der von den Schulen dann entsprechend geahndet wird.

Was läuft hier schief? Was wollen die Kinder und Jugendlichen uns eigentlich sagen? Was bräuchte es hier viel dringender als Strafen und Disziplinierung?

Nicht nur Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen und sozial schwachen Familien, letztlich alle Kinder und Jugendlichen, um nicht zu sagen WIR ALLE brauchen Orte und Erlebnisse des Wohlbefindens und der Freude. Wir brauchen (irgendwann in unserem Leben) Menschen, die sich für uns interessieren und uns positive Rückmeldung geben. Menschen, die uns das Gefühl geben, liebenswert und wertvoll zu sein. Menschen, die an unser Potential glauben und uns dabei unterstützen, dieses zu erkennen und zu entfalten. Menschen, die uns helfen, uns selbst lieben und an uns glauben zu lernen. Menschen, mit denen wir in wertschätzender Beziehung sind.

Weil ich der Auffassung bin, dass wir Erwachsenen hier eine Vorbildfunktion haben, es jedoch vielen am entsprechenden Know-how fehlt, biete ich neben meiner Tätigkeit an Schulen insbesondere für Erwachsene unterschiedliche Formate zum Ausbau von Selbstakzeptanz und Selbstliebe sowie zur Resilienzförderung, ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und Potentialentfaltung an.

Wünschst du dir aktuell mehr Freude und Zuversicht in deinem Leben?

Möchtest du dich psychisch stärken und lernen, dich selbst mehr anzuerkennen und zu lieben, damit du auch anderen mit Liebe und Wertschätzung begegnen kannst?

Möchtest du herausfinden, welches Potential in dir steckt und wie du es für eine liebevollere, fried- und freudvollere Welt einsetzen kannst?

Ja? Dann fang am besten noch HEUTE damit an!

Gerne unterstütze ich dich dabei!

 Selbstverantwortung als Motor

(23.1.2022)

Heute bin ich über dieses Video vom 17.7.2021 gestolpert, das ich damals mitten im Ausstiegsprozess aus dem Beamtentum aufgenommen, aber bisher nicht veröffentlicht hatte. Ich hatte kurz davor erfahren, dass erst noch von Juristen geprüft werden müsse, ob meinem Antrag auf Entlassung aus dem Staatsdienst zum von mir gewünschten Termin überhaupt entsprochen werden könne.

In dem Video spreche ich u.a. über einen Motor in diesem Prozess: Selbstverantwortung!

Mir ist noch wichtig zu erwähnen, dass ich im Nachgang zu diesem Video nicht rein egoistisch à la "nach mir die Sintflut" gehandelt, sondern an einer - wie ich denke - guten Übergangslösung mitgewirkt habe. Dennoch war es für den weiteren Verhandlungsprozess ganz wichtig, in meiner Energie der Selbstverantwortungsübernahme zu bleiben, die - so meine ich - in dem Video recht gut rüberkommt ... also Verantwortung für mich, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden zu übernehmen und eben nicht auf meine Kosten die Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die außerhalb meines Verantwortungsbereiches liegen.

Wo willst du aktuell mehr Selbstverantwortung für dich übernehmen?

Wie gefällt dir die Vorstellung von Selbstverantwortung als Motor für dein Handeln?

Noch gibt es hier keine Kommentarfunktion. Schreib mir also gerne eine Mail.

(21.1.2022)

Ich begleite im Rahmen von empower U, einem Projekt der Stiftung Gesellschaft macht Schule, Schüler*innen an sozialen Brennpunktschulen in München.

Gestern war eine Aufgabe, drei Erfolge zu notieren.

Erste Reaktion: "Was soll ich da denn schreiben? Mir fällt nix ein."

Ich habe die Jugendlichen ermutigt, sich Zeit zu lassen und zu vertrauen, dass ihnen etwas einfallen würde. Und so war es dann auch.

Hier drei Beispiele, die mich besonders berührt haben:

"Ich habe fast mit dem Rauchen aufgehört." (Diese 14-jährige Schülerin war Kettenraucherin und ist oft auch während des Unterrichts auf die Toilette gegangen, um zu rauchen.)

"Ich bin heute in die Schule gegangen, obwohl ich keine Lust hatte."

"Ich bin jetzt freundlich zu anderen Menschen, auch wenn sie böse zu mir sind."

Es ist so wichtig, uns immer wieder, am besten täglich, unsere Erfolge bewusst zu machen. Und seien sie auch noch so klein. Es kann ein Erfolg sein, einen neuen Kunden gewonnen zu haben oder eine Prüfung bestanden zu haben. Für manche ist es bereits ein Erfolg, morgens überhaupt aufzustehen oder sich die Zähne zu putzen, für andere, sich heute nicht mit dem Partner gestritten zu haben, für wieder andere, den nächsten Level in einem Computerspiel erreicht oder auch es geschafft zu haben, nach dem Erreichen eines Levels mit dem Spielen aufzuhören.

Was sind deine Erfolge? Vielleicht magst du ja auch anfangen, sie dir regelmäßig zu notieren, am besten in einem kleinen Erfolgstagebuch ... und schreib mir doch gleich den ersten Erfolg, der dir einfällt per Mail!

Je bewusster du deine Erfolge wahrnimmst, umso mehr Erfolge wirst du haben!

Das Kind hat einen Namen

(19.1.2022)

Audioaufzeichnung meiner Gedanken während eines Spaziergangs

Es geht um den "Geburtsprozess" und die Ausrichtung meines aktuellen Angebots.

Warum habe ich mich für den "Namen" "Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung und (traumasensible) Krisenbegleitung" entschieden?

Ein zentraler Satz aus meinen Ausführungen: "Es ist nie zu spät für ein glückliches Leben."

(15.1.2022)

Triff ENTSCHEIDUNGEN auf Basis DEINER WERTE.

Besonders bei "großen" Entscheidungen: Mach dir bewusst, warum du dich so entscheidest, ob es wirklich DEINE Entscheidung ist. Ob diese Entscheidung von DEINEN ganz persönlichen Werten getragen ist. Oder ob du damit versuchst irgendetwas zu kompensieren oder es irgendjemand anderem Recht zu machen.

Kennst du deine Werte?

Handelst du nach ihnen?

Was treibt dich an, wenn es nicht deine Werte sind?

Wenn du das nicht weißt, dann lass es uns gemeinsam rausfinden!

Für dich und für gesunde Entscheidungen in deinem Leben!

 (12.1.2022)

Heute erstmals eine Audioaufzeichnung meiner Gedanken :-)

Hier noch die Transkription mit dem Hinweis, dass ich mit meinen Worten nichts verharmlosen geschweigedenn zu Unvorsicht, Fahrlässigkeit oder Gefährdung anderer aufrufen möchte. Im Gegenteil.

Sei anders! Lebe anders! Und liebe dich dafür!

Gestern eine Schülerin zu mir und einer Kollegin (wir sind in Sachen Persönlichkeitsentwicklung an sozialen Brennpunktschulen tätig): „Sie sind irgendwie die einzigen, die noch normal sind. Die ganzen anderen Lehrer haben sich durch Corona total verändert, sind irgendwie verrückt geworden.“ Ist doch erschreckend, oder? Corona hat uns alle verändert, aber nicht alle lassen sich durch Corona verängstigen, einschüchtern und geben ihre Angst und ihren Stress an andere weiter. Bei allem, was sich gesamtgesellschaftlich derzeit abspielt und – um im Kontext Schule zu bleiben - Lehrkräften und Schüler*innen derzeit abverlangt wird, ist das Erleben dieser Schülerin nicht verwunderlich. Alle Menschen, die in dieser Pandemie noch irgendwie versuchen, ihren Job zu machen, und dann vielleicht auch noch mit dem Anspruch ihn besonders gut zu machen, haben meinen allergrößten Respekt. Aber irgendwann ist die maximale Traglast bei jedem erreicht.

Ich wage es jetzt einfach mal, ein paar provozierende Gedanken laut auszusprechen und ich möchte betonen, dass es mir nicht darum geht, irgendetwas zu verharmlosen. Im Gegenteil. Aber wenn es denn alles so schlimm ist rund um Corona, wenn – wie ich heute in den Xing Nachrichten gelesen habe – sich die so titulierte Horror-Hochrechnung bewahrheiten sollte und in zwei Monaten die Hälfte von Europa mit Omikron infiziert sein könnte - was infiziert sein dann konkret heißt sei mal dahingestellt - ja, wie sähe das dann aus? Was, wenn das tatsächlich Realität werden sollte? Ist es dann nicht erst recht wichtig, dass wir jetzt leben und unser Leben auch genießen, erst recht, wenn es vielleicht schon morgen oder in zwei Monaten vorbei sein kann? Ist es dann nicht erst recht wichtig, dass wir alles tun, dass es uns in der verbleibenden Zeit gut geht? Dass wir mit uns selbst und anderen liebevoll, respektvoll, würdevoll, verständnisvoll und rücksichtsvoll umgehen?

Ich hab auch gelesen, dass Spanien überlegt zur Normalität zurückzukehren, indem sie Corona wie die Grippe behandeln und nicht mehr jeden einzelnen Fall registrieren … Schon wie viel weniger Stress hätten wir, wenn nicht alles kleinlichst dokumentiert werden müsste, was ja ohnehin gar nicht möglich ist … wie sich schon oft genug gezeigt hat … Was allein dieses ganze „wir müssen alles kontrollieren“ und „wir müssen über alles Bescheid wissen“ uns an Zeit und Nerven kostet … Könnten wir diese Zeit und unsere Energie nicht so viel sinnvoller einbringen, um für uns zu sorgen, uns und anderen Gutes zu tun, unser Immunsystem zu stärken, ins Leben zu vertrauen?

Ich hab wirklich zur Zeit das Gefühl, anders zu sein, anders zu ticken als die Mehrheit da draußen und ich würde mir so sehr wünschen, die Menschen ein klein bisschen nur davon inspirieren zu können, was mich antreibt, was mir wichtig ist, was ich für mich erkannt habe durch viel, viel leidvolle Erfahrung in meinem Leben … denn das Leben ist so viel mehr als Angst, Kontrolle und Corona!

Du darfst ohne schlechtes Gewissen deine Aufmerksamkeit anderen, schönen, erfreulichen Dingen widmen! Fang am besten noch heute damit an! Begegne anderen Menschen, egal, ob du sie magst oder nicht, ob du ihre Meinung teilst oder nicht mit einem Lächeln! Und fang am besten bei dir selbst damit an!

Auch wenn die Mehrheit da draußen uns was anderes vorlebt: Sei anders! Lebe anders! Und liebe dich dafür!

L(I)EBE DEIN ANDERSSEIN

(07.01.2022)

Denn jeder nachhaltige Erfolg in deinem Leben beginnt mit der Annahme und Liebe deiner Selbst.

In diesem Video erkläre ich dir, was ich mit dem Satz "L(i)ebe dein Anderssein" meine.

Es geht nicht darum, dass du dich änderst, damit du funktionierst, "reinpasst", dich anpasst oder es anderen Recht machst. Es geht darum, dass du dich in deiner EINZIGARTIGKEIT anerkennen und lieben lernst und dich darauf einlässt, (egal wie alt du bist!) Schritt für Schritt dein ganz persönliches Potential in dieser Welt und für diese Welt zu LEBEN.

Das ist ein Prozess.

Bist du bereit, dich auf diesen Prozess einzulassen? Willst du dich auf den Weg machen, Schritt für Schritt deine Einzigartigkeit in all ihren Facetten und auch ihren momentan vielleicht noch "unliebsamen" Ausprägungen mehr zu l(i)eben? Willst du dein Potential erforschen und damit diese Welt zu einem liebevolleren, bunteren und friedvolleren Ort machen?

Ja!

Ja? Schon auf den Button geklickt und mir eine Mail geschickt, in der du mir ganz kurz skizzierst, wobei ich dich unterstützen und wann/wie ich dich am besten erreichen kann? Wie schön! 😊 Dann wirst du schon sehr bald von mir hören!

Sei dir gewiss: Du bist liebenswert und wertvoll genau wie du bist! Und es steckt so viel in dir, das gelebt werden will!

(5.1.2022)

Loyalitätsk(l)etten liebevoll lösen

(4.1.2022)

Welche "Loyalitäten" hängen wie Kletten an dir, saugen dich aus, rauben dir Kraft und Energie?

Niemand hat etwas davon, wenn du aus bloßer Loyalität, aus reinem Pflichtgefühl und mit Widerwillen etwas tust oder an jemandem bzw. etwas festhältst, es dir dabei aber nicht gut geht. Du kannst anderen beistehen, zu ihnen halten und sie unterstützen, aber du kannst ihre Lasten nicht für sie tragen. Und auch deine eigene Traglast ist begrenzt!

Entscheide dich bewusst, welche "Loyalitäten" du mit Freude, zu deinem eigenen Wohl und damit auch zum Wohle anderer aufrechterhalten willst und wie du diese Loyalitäten entsprechend gestalten willst.

Sei loyal, aber sei dir bewusst, warum. Und wenn du loyal bist, sei es freiwillig und freudig! Alle anderen Loyalitäten lass los! Und vergiss nicht, dabei liebevoll, wohlwollend und geduldig zu sein: mit dir, mit dem, was du loslässt und mit dem, was du beibehältst!

Wenn du meine FLOW-Veröffentlichungen hilfreich findest, empfiehl meine Seite gerne an andere Interessierte weiter. Wenn du mir Feedback zu meinen Gedanken geben magst, schreib mir sehr gerne eine Mail. Wenn du mir und meiner "(Gedanken-)Arbeit" eine finanzielle Wertschätzung zukommen lassen und mich gleichzeitig dabei unterstützen willst, mein Angebot auch Menschen mit "kleinem Geldbeutel" zu ermöglichen, kannst du dies sehr gerne unter diesem Link tun. Danke von Herzen für dein Interesse und deine Unterstützung!

Gedanken zum Jahreswechsel

(31.12.2021/1.1.2022)

Es ist Silvester, der letzte Tag im Jahr 2021. Was für ein Jahr! Trotz all der individuellen und kollektiven Herausforderungen, trotz des Schmerzes, der Trauer, der Angst und vielen negativen Energie war es für mich ein buntes Jahr, ein magisches und lichtvolles Jahr, ein Jahr, in dem viel Heilung und Entwicklung stattgefunden hat, ein Jahr, in dem ich wieder einmal so viel lernen durfte, über mich und über das Leben, ein Jahr mit wundervollen Begegnungen und Erlebnissen, ein Jahr, für das ich wahrhaft dankbar bin!

Für die letzten Tage dieses Jahres hatte ich mir wie so oft mal wieder sehr viel vorgenommen, zu viel, um es alles umzusetzen, jedenfalls zu viel, um es auf einmal und sofort umzusetzen. Das liegt in meiner Natur: ich habe Ideale und strebe nach diesen und weil ich mir aus tiefstem Herzen ein Leben eben nach diesen Vorstellungen wünsche, neige ich ein klein wenig zu Ungeduld und Selbstüberforderung 😉. Da darf ich mich dann selber immer wieder bremsen, mich mir selbst liebevoll zuwenden und mir bewusst machen, was ich denn schon so alles geschafft und umgesetzt habe ... und unter welchen Herausforderungen ... und dann darf ich auch durchaus ein klein wenig stolz auf mich sein 😉. 

Ich habe hier und auf diversen Social Media-Plattformen übers Jahr vieles über mich und meine Erkenntnisse geschrieben ... und ich wage zu behaupten, dass es dort für jede*n den ein oder anderen wertvollen Impuls gibt 😉. Vielleicht magst du mal ein wenig schmökern. Ich selbst lese auch hin und wieder nochmal, was ich so geschrieben habe 😉. Denn es ist hilfreich, mir immer wieder meine eigenen lebensdienlichen Sichtweisen zu vergegenwärtigen, insbesondere wenn das Leben mich mal wieder ordentlich rausfordert … und mich zu erinnern, was mir gut tut ... und dies idealerweise dann auch zu tun!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch etwas sehr Persönliches mit dir teilen, mein „Lebensthema“ laut Human Design, dem ich trotz Hindernissen und Erschwernissen folge so gut ich eben kann:

"You are here to guide us by showing us the many possible directions and ways to create a beautiful world. You point out the many possible roads we may choose to take or give suggestions for alternate routes. However, you may have difficulty explaining why to take that suggested route."

Was das Human Design System ist, erzähle ich dir vielleicht mal an anderer Stelle. Jedenfalls bin ich im Februar erstmals damit in Kontakt gekommen und schon vom ersten Moment hatte ich das Gefühl, hier endlich schwarz auf weiß zu lesen, wie ich mich mein gesamtes Leben gefühlt habe. Ich habe durch meine sporadische Beschäftigung damit für mich manch plausible Erklärung für meine empfundene Andersartigkeit bekommen (für alle, die schon mal von Human Design gehört haben: Ich bin Projektorin). Die erklärende Bestätigung für etwas zu erhalten, was ich bis dahin nur fühlen und laienhaft beschreiben konnte, hatte etwas sehr Beseelendes und Befreiendes für mich.

Jedes Mal, wenn ich mich voll und ganz auf mein SEIN und mein Lebensthema einlasse, fühle ich mich zutiefst erfüllt und gleichzeitig werden dadurch immer wieder neue Struggle losgetreten. Ein „So Sein“ und „So Leben“ wie ich bin scheint mit der Welt, in der wir nun mal alle leben nicht wirklich kompatibel zu sein. Und doch gebe ich nicht auf und glaube an mich und mein SO SEIN UND SO LEBEN DÜRFEN WIE ICH BIN, auch in dieser Welt. Daran glaube ich nicht nur für mich, sondern auch für andere. Und wenn ich andere dabei unterstützen kann, zu sich und in ihr eigenes Potential zu finden, dann tue ich das von Herzen gerne. Genau das ist nämlich eine meiner (Auf-)Gaben, wenn mein Gegenüber denn bereit dafür ist und mich dazu „einlädt“.

Auch in meiner aktuellen Ausbildung zum traumasensiblen Coach und in so vielem anderen, was mir begegnet seit ich mich vor ein paar Jahren bewusst auf meinen eigenen Persönlichkeitsentwicklungsprozess eingelassen habe, finde ich immer wieder wertvolle Antworten und auch neue Fragen! Für all das bin ich unendlich dankbar und freue mich auf meinen weiteren Entwicklungsweg!

Heute möchte ich auch DIR von Herzen DANKE sagen für dein Interesse an mir und meinem Angebot, für alles, was ich von dir und durch dich lernen durfte (sofern wir uns bereits kennengelernt haben) sowie für deine Unterstützung wie auch immer diese bisher ausgesehen hat und auch dafür, wenn ich dich bereits unterstützen durfte! Und ich möchte dich von Herzen bitten, mich - in welcher Form auch immer - weiterhin darin zu unterstützen, meinem Herzen zu folgen und mit voller Leidenschaft in dieser Welt und zum Wohle dieser Welt „mein Ding“ zu machen, damit ich wiederum andere dabei unterstützen kann, ihrem Herzen zu folgen!

Wenn du mit meinen Worten nichts anfangen kannst, bin ich dir nicht böse. Wenn dich das, was ich hier schreibe anspricht, wenn du meinst, dass ich dich und andere durch mein SEIN unterstützen kann, freue ich mich zutiefst über dein Feedback oder auch über deine "Einladung"!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und uns allen fürs neue Jahr viele erfüllte und erfüllende SEINS-Momente!

Von Herzen

Natalie ❤

Rauhnachtsreflexion

(30.12.2021)

Auch wenn ich gefühlt das ganze Jahr nichts anderes mache ;-), nutze wie so viele andere auch ich den Jahreswechsel und die Rauhnächte zum bewussten Reflektieren.

Letztes Jahr noch war ich trotz eines durchaus auch spielerischen Ansatzes doch irgendwie akribisch dahinter her, jeden Tag der Rauhnächte das entsprechende Thema mit Hilfe bestimmter Leitfragen zu beleuchten.

Dieses Jahr wollte ich zwar auch systematisch vorgehen, hab es aber bisher einfach irgendwie nicht geschafft. Und weißt du was, es ist mir egal. Und damit geht es mir gut und das ganze Unterfangen fühlt sich gleich viel leichter an. Denn es geht nicht darum, alles "vollständig", "perfekt" oder "richtig" zu machen - meines Erachtens gibt es in diesem Zusammenhang ohnehin kein richtig und falsch, damit wäre der Sinn und Zweck der Rauhnächte auch verfehlt - sondern es geht darum, spielerisch vorzugehen und sich auf die Magie einzulassen. Ja, und das tue ich ... mit großer Freude! 

Heute habe ich sowohl wieder einen meiner 13 Wünsche verbrannt (und auch hier verrate ich dir, dass ich mit der Zusammenstellung meiner Wünsche einen Ticken spät dran war und den ersten in der ersten Rauhnacht erst 30 Minuten nach Mitternacht verbrannt habe, aber who cares? I don't.) und ich habe heute auch einen kleinen Zettel mit (unbewussten) Ängsten, Glaubenssätzen und Handlungsmustern verbrannt, die jetzt wirklich langsam, aber sicher ausgedient haben ... einer dieser Sätze war: "Ich habe Angst, etwas falsch zu machen."

So, und wenn du meinen Text hier aufmerksam gelesen hast oder/und mir schon eine Weile folgst, dann dürfte dir aufgefallen sein, dass es mir durchaus gelingt, diesem Satz bzw. dieser Angst keine oder wenig Bedeutung zu geben ... und dennoch gibt es immer wieder Situationen, die mich so triggern, dass dieser Satz und damit die Angst aus den Tiefen meines Unterbewusstseins wieder die Führung übernimmt ... mögen diese Situationen immer weniger werden und möge es mir dann gelingen, dem Anteil in mir, der sich da dann wieder mal zu Wort meldet, mit viel Verständnis und Wohlwollen zu begegnen und ihn davon zu überzeugen, dass es wahrlich lebensdienlichere Sichtweisen gibt: z.B. "Ich bin neugierig, was ich aus dieser Situation oder durch diese Entscheidung lernen darf."

Welche Angst, welchen Glaubenssatz oder welches Handlungsmuster willst du 2022 transformieren?

P.S.: Ach ja, und eines möchte ich noch hinterherschieben, einen Satz, der ein fester Bestandteil meines Morgenrituals ist: "ICH VERTRAUE DEM LEBEN!" Und das wünsche ich auch dir für 2022! ❤️

Erlaubnis als Schlüssel für Veränderung
(30.12.2021)

Manchmal geht es gar nicht darum, etwas wirklich zu tun, sondern uns die Erlaubnis zu geben, es guten Gewissens tun zu dürfen, wenn wir denn wollen.

Wofür möchtest du dir heute die Erlaubnis geben?

Gedanken und Impressionen von einem Waldspaziergang Anfang Dezember

(29.12.2021)

Vorgegebene, bereits bestehende, vielfach begangene, geradlinig verfolgte Wege können uns Sicherheit und Orientierung geben. Wenn wir diese routinemäßig oder mit Scheuklappen gehen, übersehen wir jedoch vielleicht das ein oder andere Schöne, Faszinierende am Wegesrand. Alles, was wir tun müssen, ist hin und wieder bewusst nach links und rechts oder auch nach oben und unten zu schauen, vielleicht auch mal ein bisschen näher ranzugehen und die Dinge aus der Nähe zu betrachten und dem, was wir dort wahrnehmen unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Oder aber wir entscheiden uns gar, uns zu trauen, die ein oder andere Abzweigung zu nehmen, einfach mal andere Wege jenseits der bisherigen Marschrichtung zu erkunden...

Egal, ob der Weg dann wieder zurück auf die Haupttrasse führt oder wir doch ganz neuen Pfaden folgen, letztlich ist der Weg das Ziel und jeder Weg anders, einzigartig und wandelbar (würde ich heute dort vorbeispazieren, wäre der Schnee beispielsweise schon längst geschmolzen und alles sähe entsprechend anders aus).

Genau so einzigartig und wandelbar wie alles um uns herum ist auch jede*r einzelne von uns ... Das dürfen wir uns immer wieder bewusst machen.

Getragen sein

(28.12.2021)

Gewöhnlich tragen uns unsere Füße durchs Leben. Unsere Füße und damit wir sind wiederum getragen von "Mutter Erde". Allzu oft neigen wir dazu, das zu vergessen. Daher danke ich heute ganz bewusst meinen Füßen, dass sie mich so tapfer tragen und ich mich auch mit ihrer Hilfe durch die Natur und mein Leben bewegen darf. Und ich danke Mutter Erde für eben dieses Leben und mein Getragensein in einem mich nährenden Lebens- und Entwicklungsraum.

Wem oder was möchtest du heute danken?

(4.12.2021)

Viel zu oft machen wir einfach weiter, wenn eigentlich schon nichts mehr geht.

Wie wäre es, wenn du dir einfach mal die Erlaubnis gibst, dass grad nix mehr geht? Meist geht allein durch diese Erlaubnis dann umso schneller wieder was ...

Raus aus der Komfortzone

(3.12.2021)

Es ist Dezember. Es ist Advent. Ich wünsche dir, dass nicht nur dein Adventskalender, sondern auch dein Leben als solches immer wieder unerwartete Überraschungen für dich bereithält. Idealerweise Überraschungen der angenehmen Art. So wie bei mir diese Woche. Am Dienstag Vormittag erhalte ich quasi aus dem Nichts einen Anruf von münchen.tv und werde für einen Beitrag zum resilienten Umgang mit Hass und Hetze im Netz angefragt. Ich habe nicht lange rumgefackelt, mich raus aus meiner Komfortzone gewagt und nach kurzer Klärung, ob ich das terminlich auf die Reihe kriege, spontan zugesagt. Denn schon am nächsten Tag um die Mittagszeit sollte der Dreh stattfinden.

Das Ergebnis kannst du (ab Minute 6:12) unter folgendem Link oder auf youtube anschauen.

WERTschätzung statt BeWERTung

(29.11.2021)

Ich will heute uns allen den Impuls mitgeben, immer wieder innezuhalten und uns bewusst zu machen, ob wir gerade dabei sind, jemanden oder etwas zu bewerten oder wertzuschätzen. Es liegt an uns, wie wir uns entscheiden! Und es macht einen spürbaren Unterschied für uns und für andere!

Das bestätigt beispielsweise die Rückmeldung eines Schulleiters letzten Freitag am Ende eines virtuellen Schulbesuchs im Bewerbungsprozess um das STARK-Gütesiegel für Schulen, die sich in besonderem Maße für Resilienz und Stresskompetenz ihrer Schüler*innen einsetzen. Ich habe an diesem Schulbesuch als Jurymitglied teilgenommen und mich so sehr gefreut, dass dieser Schulleiter sich am Ende für unseren Besuch bedankte und meinte, er habe sich von der Jury während des gesamten Besuchs durch unsere Fragen und Rückmeldungen nie in einer Bewertungssituation gefühlt, sondern vielmehr unser Interesse und unsere Wertschätzung gespürt. Ja, auch wenn es sicher immer Dinge gibt, die noch besser gemacht werden können, so kommt es doch in erster Linie darauf an, das wertzuschätzen, was bereits ist. Und wenn dies zum Wohle von uns allen und den uns Anvertrauten ist, fällt das natürlich doppelt leicht.

Wann hast du zuletzt gewertschätzt statt zu bewerten?

Gewalt endet erst dann, wenn wir aufhören Opfer oder Täter zu sein.

(27.11.2021)

Dieser Gedanke in einer ähnlichen Formulierung ist mir erstmals diesen Sommer begegnet. Ich habe ihn an einem Morgen während einer Glücksworkshopwoche für 9-12-jährige Schüler*innen "zufällig" gelesen.

Weil die gesamte Workshopgruppe sich gefühlt nur mit Gewalt verständigen konnte, verbal wie körperlich, habe ich den Tag dann genau mit diesem gedanklichen Impuls begonnen. Ich habe den Kindern gesagt, dass ich in der Früh diesen Satz gelesen habe und sie gefragt, ob sie mir vielleicht helfen können, zu verstehen, was er denn bedeuten soll. Mindestens ein Schüler hat ihn sehr genau verstanden und dies auch für alle anderen wunderbar trefflich erklärt.

Derzeit bin ich an zwei sozialen Brennpunktschulen in München tätig. Auch in den Kindern und Jugendlichen, die mir dort begegnen steckt so viel Weisheit, Potential und - um es mit einer dem Kontext angemessenen Sprache auszudrücken - "Sozialkompetenz". Aber wie sollen sie lernen, davon Gebrauch zu machen, wenn sie tagtäglich so viel "Gewalt" vorgelebt bekommen und erfahren, wenn von ihnen geradezu eingefordert wird, sich weiter gemäß ihrer Rolle als "Untergebene" und "Gleichgeschaltete"* zu verhalten, wenn der Ausdruck ihres individuellen SEINS nicht erwünscht ist?

Aktuell schwirrt mir der Gedanke, dass Gewalt erst enden kann, wenn wir aufhören Opfer und Täter zu sein besonders oft durch den Kopf. Was sich derzeit in unserer Gesellschaft auf verschiedensten Ebenen abspielt ist leider geprägt von großer Gewalt, die von vielen gar nicht als solche identifiziert wird. Wahrscheinlich, weil es schon so "normal" für uns geworden ist.

Für die unterschiedlichen Formen und Ausprägungen dieser Gewaltakte, dafür wie jede*r einzelne handelt, gibt es, selbst wenn sie von anderen oder auch dem oder der Handelnden selbst oft nicht verstanden werden (wollen/können), gute Gründe und Erklärungen. Entsprechend kann man auch niemandem einen Vorwurf für sein Verhalten machen.

Was wir jedoch alle lernen können und wozu ich hier und heute "Opfer" und "Täter" gleichermaßen auffordern möchte, ist uns bewusst zu machen, dass wir alle so wie wir sind wertvoll und liebenswert sind. Wenn wir diese Haltung mehr und mehr verinnerlichen, werden uns andere immer weniger verletzen können und werden auch wir anderen gegenüber immer weniger verletzend sein.

Denn was in dieser Welt derzeit dringender denn je gebraucht wird ist ein liebevoller, wertschätzender Umgang und der fängt nunmal bei uns selbst an, bei jedem und jeder einzelnen von uns!

Ich bin so dankbar dafür, Menschen fast aller Altersgruppen und in den unterschiedlichsten Lebenssituationen dabei unterstützen zu dürfen, sich Schritt für Schritt ihres eigenen Wertes bewusst zu werden, sich selbst zu ermächtigen und lieben zu lernen, um auch anderen in Liebe begegnen zu können und sich als selbstwirksam zu erleben. Es erfüllt mich mit unfassbarer Freude miterleben zu dürfen, wie die Menschen, die ich begleiten darf, sich entfalten und wie das dann auch ihr Umfeld positiv beeinflusst! Und das wiederum lässt mich hoffen, dass noch so viel mehr möglich ist, dass wir gemeinsam immer weitere Kreise eines von Liebe geprägten Miteinanders ziehen werden!

Wo hast du in letzter Zeit erlebt, dass gelebte Liebe und Wertschätzung "Gewalt" überwindet?

*Auch wenn dieser Begriff eine starke Konnotation mit dem NS-Regime aufweist, beziehe ich mich hier auf ein Bild aus der Elektrotechnik, wo nach meinem Verständnis Gleichschaltung etwas Lineares, in eine vorgegebene Richtung ausgerichtetes beschreibt.

Wenn du meine FLOW-Veröffentlichungen hilfreich findest, empfiehl meine Seite gerne an andere Interessierte weiter. Wenn du mir Feedback zu meinen Gedanken geben magst, schreib mir sehr gerne eine Mail. Wenn du mir und meiner "(Gedanken-)Arbeit" eine finanzielle Wertschätzung zukommen lassen und mich gleichzeitig dabei unterstützen willst, mein Angebot auch Menschen mit "kleinem Geldbeutel" zu ermöglichen, kannst du dies sehr gerne unter diesem Link tun. Danke von Herzen für dein Interesse und deine Unterstützung!

(31.10.2021)

Meine Handykamera war schon eine Weile defekt. Ich wollte das Gerät eigentlich diese Woche zum Reparieren bringen. Da hat es doch einfach - noch bevor ich alles sichern konnte - beschlossen, sich plötzlich auszuschalten. Und als ich das Teil dann endlich wieder angekriegt habe, hat es mein Passwort nicht mehr angenommen und mir jeglichen Zugriff verweigert. Einige Daten, Chatverläufe usw. sind jetzt also futsch.

Auch wenn auf diesem Gerät so ziemlich ALLES drauf ist, war ich durch diesen Verlust aber irgendwie gar nicht so sehr beunruhigt. Viel mehr gestresst hat es mich, nicht zu wissen, was dahintersteckt und ob sich womöglich jemand anderes Zugriff auf alle meine Daten verschafft hatte. Entsprechend hatte ich einen leichten Anflug von Ohnmachtsgefühl und existentieller Angst. Räumte etwa gerade irgendwer meine Bankkonten leer und ich konnte nichts dagegen tun? Kurzzeitig fühlte ich mich mit der Gesamtsituation überfordert. Auch bei den diversen Hotlines, die ich zwischendurch und auch spätabends noch angerufen habe, konnte niemand mir wirklich weiterhelfen.

In der akuten Stresssituation hat es mir geholfen, immer wieder ganz bewusst zu atmen. Der Atem ist tatsächlich meine Ressource Nr. 1. Auch die moralische Unterstützung eines Freundes aus der Ferne, selbst wenn er das Problem als solches auch nicht beheben konnte, war so hilfreich. Als klar war, dass ich aktiv vor dem nächsten Tag eh nichts mehr unternehmen konnte, habe ich entschieden, mir einfach keine Sorgen zu machen (hierzu liebe ich folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=9YRjX3A_8cM) und mich auf angenehmere Dinge zu konzentrieren. Und ob du es glaubst oder nicht, ich habe dann die verbleibenden Stunden bis zum nächsten Morgen tatsächlich entspannt geschlafen.

Du siehst, auch ich, die ich fast täglich andere Menschen dabei unterstütze, mit den Herausforderungen in ihrem Leben einen gesunden Umgang zu finden, sehe mich immer wieder mit kleineren und größeren Herausforderungen konfrontiert. Wo ich früher dachte, alles alleine meistern und sofort eine Lösung parat haben zu müssen, darf ich nun immer wieder voller Dankbarkeit erleben, wie wichtig, hilfreich und heilsam es ist, mich dabei in welcher Form auch immer von anderen unterstützen zu lassen, loszulassen und zu akzeptieren, was sich nicht ändern lässt, gelassen und geduldig zu bleiben und schlichtweg dem Leben zu vertrauen!

(25.10.2021)

Es gibt viele Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und gleichzeitig tun sich viele Menschen schwer, überhaupt eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Was wäre, wenn der Sinn des Lebens darin bestehen würde, zu heilen?

Die Heilung selbst findet in jedem und jeder einzelnen von uns statt, aber jede individuelle Heilung ist auch für andere spürbar und kann dadurch auch das Leben anderer positiv beeinflussen. Heilung ist gewissermaßen ansteckend!

Dennoch geschieht Heilung nicht von einem Moment zum nächsten und lässt sich auch nicht herzaubern. Heilung ist der Weg, auf dem du dich deinen Verletzungen zuwendest, damit sie heilen dürfen. Heilung geschieht, indem du lernst deine Verletzungen als Teil von dir und deiner Lebenserfahrung zu akzeptieren. Dazu gehört auch, dass du weder dich noch andere für das, was du erlebt hast, be- oder verurteilst.

Lerne mitfühlend mit dir und anderen zu sein! Schenke dem, was schmerzfrei in dir ist deine Aufmerksamkeit und nutze es als heilende Ressource auch für deine Verletzungen! Finde Schritt für Schritt immer mehr Frieden in dir, fang an, dein Potential zu leben und trage dadurch zu Frieden und Heilung in der Welt bei!

(23.10.2021)

Was, wenn die Schwierigkeiten in deinem Leben der Dünger für dein Wachstum wären?

Ich glaube, ich habe dieses Bild der Schwierigkeiten im Leben als Dünger für unser Wachstum von Thomas Hübl. Jedenfalls finde ich es sehr passend und kann dies nach eigener Erfahrung so unterschreiben.

Die Herausforderungen und Krisen unseres Lebens können uns in unserem Wachstum fördern, wenn wir denn einen konstruktiven Umgang damit finden. Dies ist eine lebenslange Aufgabe, denn wir alle werden in unserem Leben immer wieder mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert. Entsprechend haben wir stetig Gelegenheit (über uns selbst hinaus) zu wachsen. Was für eine wundervolle Vorstellung, die auch zu deiner Realität werden kann!

Denn eine konstruktive, wachstumsfördernde Haltung kannst du lernen!

Ich freue mich, mit meinen Gedanken und Angeboten vielleicht auch ein bisschen Dünger für DEIN WACHSTUM sein zu dürfen!

(16.10.2021)

Immer wieder spannend, wieviel in unserer Sprache steckt ... Sich zu "ent-scheiden" hat etwas mit scheiden, loslassen, gehen lassen zu tun. Die Vorsilbe "ent-" bedeutet etwas rückgängig zu machen, in den Ausgangszustand zurückzuführen. Daraus leite ich ab, dass ich mich mit jeder bewussten Entscheidung, die ich treffe, wieder mehr meinem Ausgangszustand, also meinem Selbst, meinem wahren, heilen Kern (und dieser Kern ist per se "gut") annähern kann, wenn ich die Entscheidung denn tatsächlich aus mir eigenen Motiven für mich und eben nicht für andere und auf Basis von deren Motiven treffe.

Ich kann mich nur wirklich für mich entscheiden, wenn ich mich von dem verabschiede, was nicht zu mir gehört, nicht zu mir passt. Das ist hin und wieder auch schmerzhaft - scheiden tut bekanntlich weh -, aber es führt zu Klarheit und erzeugt dadurch positive Energie, Freude, Leichtigkeit ... wenn es denn die für mich richtige Entscheidung ist ... und wenn nicht: wie gut, dass ich mich jeden Moment neu entscheiden kann 😉.

Mich für mich, dich für dich zu entscheiden mag vielleicht egoistisch anmuten, ist es auch ... in gesunder Weise. Gleichzeitig dienen solch egoistische Entscheidungen dem Wohle aller. Jede Entscheidung, die wir für uns treffen ist auch eine Entscheidung für andere. Denn wenn es mir gut geht, wenn es dir gut geht, wirkt sich das auch positiv auf andere aus.

(8. Oktober 2021)

Viele Dinge könnten wir ändern und tun es nicht.

Manchmal sind tiefliegende Glaubenssätze oder prägende Erfahrungen aus unserer Kindheit dafür verantwortlich, dass es uns nicht gelingt zu ändern, was wir eigentlich ändern wollen.

Manchmal lässt sich der innere Schweinehund auch relativ leicht überwinden und es braucht nur jemanden, der uns dabei unterstützt, die ersten Schritte zu machen.

Selbst wenn wir an den Dingen, die uns widerfahren oder an den Umständen, in denen wir uns wiederfinden aktiv nichts ändern können, eines können wir immer tun: unsere Einstellung, unsere Haltung und damit unseren Umgang damit verändern.

Impulsgebende Impressionen eines Spaziergangs

(1. Oktober 2021)

Schatten haben lange Beine. Davonlaufen bringt nichts. Warum also nicht den Schatten einladen, mit ihm Richtung Licht gehen und gemeinsam leuchten?

(1. Oktober 2021)

Jeder Tag ist besonders. Jeder Tag ist einzigartig. Und doch gibt es Tage, die für uns noch bedeutsamer sind, an denen sich für uns entscheidende Dinge ändern.

Für mich ist heute solch ein besonderer Tag, an dem ich mich zum einen ganz bewusst daran erinnere, dass ich vor 15 Jahren erstmals Mutter geworden bin. Durch die Geburt meines Sohnes hatte ich von einem Moment zum nächsten eine neue Rolle inne und damit auch eine neue Verantwortung. So herausfordernd es auch ist, Mutter zu sein, so dankbar bin ich für dieses wundervolle Geschenk! 🙏

Zum anderen beginnt heute auch beruflich ein neuer Lebensabschnitt für mich. Denn auch wenn ich insbesondere in den letzten Wochen und Monaten immer mehr meinem Herzen gefolgt und bereits parallel meinen neuen Tätigkeiten nachgegangen bin, so ist dennoch heute der erste Tag, an dem ich mich offiziell nicht mehr Beamtin nennen darf. 18 Jahre lang habe ich mich zwar nie als solche gefühlt oder identifiziert, aber dennoch war ich es und bin gewissenhaft meinen Dienstpflichten nachgekommen. Ich bin dankbar für alles, was mich diese auf ihre Art besondere Zeit gelehrt und an "Vorteilen" mit sich gebracht hat und gleichzeitig froh, dieses Kapitel meines Lebens jetzt hinter mir zu lassen! 🙏

Woran möchtest du dich heute bewusst erinnern?

Was lässt du heute hinter dir?

Wofür bist du dankbar?

(24. September 2021)

Es ist, wie es ist. Egal, was dich gerade herausfordert: Dich darüber zu ärgern, dir Sorgen zu machen, es anders haben zu wollen, in den Widerstand zu gehen bringt dich nicht weiter. Um einen gesunden Umgang mit den Herausforderungen deines Lebens finden zu können, gilt es erstmal anzuerkennen, zu akzeptieren und dir zu erlauben, dass es eben jetzt gerade im Moment so ist, wie es ist. Erst aus dieser grundsätzlichen Akzeptanz und Erlaubnis kann sich dann etwas verändern. Erst wenn du akzeptierst, was ist und dir erlaubst, dich so zu fühlen, wie du dich gerade fühlst, so zu denken, wie du eben gerade denkst oder auch in einer Art und Weise zu handeln, wie du eben gerade handelst, selbst wenn du es dir anders wünschen würdest, können sich ungeahnte Lösungen auftun.

(20. September 2021)

Heute möchte ich dir von meinem Weg in Sachen "Investition in mich" erzählen. (Viel zu) Lange Zeit durfte, was ich mir "gegönnt" habe, wenig kosten. Am allerbesten gar nichts oder die Kosten wurden anderweitig übernommen, z.B. von der Krankenversicherung. Das ist ja grundsätzlich erstmal nicht verkehrt. Wenn ich mir überlege, wie oft ich dadurch dann aber Dinge gemacht und Maßnahmen ergriffen habe, obwohl ich kein gutes Gefühl dabei hatte, nur weil ich dadurch nichts oder nur wenig selber zahlen musste, dann finde ich das schon sehr erschreckend.

Die wertvollsten und nachhaltigsten Investitionen in mich waren tatsächlich die, über die ich genau zur richtigen Zeit in meinem Leben mehr oder weniger zufällig gestolpert bin und sofort gespürt habe, dass ich das machen will, dass mich das auf meinem Weg auf gesunde Weise weiterbringen würde. Wo ich dann nicht lange rumgefackelt, sondern mich einfach angemeldet habe. Kosten hin oder her. Natürlich hat sich dann dennoch auch wieder mein innerer Zweifler eingeschaltet und angefangen zu hinterfragen, ob es das wirklich wert sei, ob ich hier nicht Geld zum Fenster rausschmeiße.

Ich bin meinem Zweifler dankbar, dass er mich schützen will. Denn nichts anderes versucht er zu tun. Es ist dann an mir, das zu verstehen und einen konstruktiven Umgang mit seinen bzw. meinen Zweifeln und Bedenken zu finden.

Meine letzte "intuitive Investition" habe ich erst vor einer guten Woche getätigt, für ein Seminar, das sehr wohltuend und heilsam für mich war, wo ich wieder so viel Wertvolles lernen durfte, wovon ich mit Sicherheit noch lange auf meinem Weg zehren werde. Und dennoch wusste ich im Vorfeld nicht, worauf ich mich da einlasse. Und die Stimmen in mir, die Bedenken hatten, konnte ich selbst allzu gut verstehen. Denn das Timing für diese Investition war ein ganz besonderes.

Ich habe, wie du vielleicht weißt, nach 18 Jahren meine Entlassung aus dem Beamtentum beantragt, also ein System verlassen, das mir lange Jahre finanzielle Sicherheit gegeben hat. Ich bin aktuell an einem Punkt, wo ich nicht weiß, wie es in nächster Zeit um meine Finanzen bestellt sein wird. Aber ich vertraue darauf, dass es hier keinen Grund zur Sorge gibt, wenn ich nur gut mit mir selbst in Kontakt bleibe, gut für mich und mein inneres Gefühl der Sicherheit sorge. Ich vertraue mir und meiner Intuition. Bisher wurde ich dafür immer "belohnt", also wird es auch künftig so sein!

STELL DICH NICHT SO AN!

(19. September 2021)

Als Kind hatte ich Angst vor Spritzen. Ein Erlebnis ist mir in diesem Zusammenhang in besonderer Erinnerung. Ich wollte nicht geimpft werden, habe geschrien und mich mit Händen und Füßen gewehrt. Daraufhin wurde ich gegen meinen Willen von meiner Mutter und zwei Arzthelferinnen festgehalten und die Ärztin hat mir die Spritze in den Oberarm gerammt.*

Man vermittelte mir damals, dass ich mich nicht so anstellen solle. Keiner hat in dem Moment ernst genommen oder sich dafür interessiert, warum ich mich wehre. Durch diese und wer weiß wie viele andere Situationen in meinem Leben habe ich immer mehr folgenden Satz verinnerlicht, danach gelebt und dadurch, selbst wenn ich vordergründig verständnisvoll war, unbewusst auch meine Mitmenschen so behandelt: Stell dich nicht so an!

Als ich selbst Kinder hatte, hab ich mich innerlich immer schrecklich über die überbehütenden, ihre Kinder betüddelnden und bei jedem kleinen Wehwehchen ihrer Sprösslinge mitleidenden Mamas aufgeregt. Mir schoss dann nahezu jedes Mal durch den Kopf: "Jetzt stell dich halt nicht so an!" Und wenn meine Kinder sich weh getan haben, habe ich sie zwar liebevoll getröstet, verarztet oder getan, was auch immer zu tun war, aber in mir drin hat ein Anteil trotzdem immer wieder gesagt: "Stell dich nicht so an!" Und das war dann sicherlich auf subtile Weise auch für meine Kinder spürbar.

Auch als erwachsene Frau habe ich Dinge "mit mir machen lassen", die ich eigentlich nicht wollte. Ich habe dies zwar in vielen Fällen, wenn auch mit weniger Geschrei und ohne Um-mich-Geschlage, meinem Gegenüber (das waren ganz unterschiedliche Leute in ganz unterschiedlichen Kontexten) kommuniziert, letzten Endes dann aber doch oft einfach geschehen lassen und mitgemacht. Mein Gegenüber hatte mir dann erfolgreich vermittelt, ich solle mich nicht so anstellen. Und irgendein Anteil in mir selbst hat ja ins gleiche Horn geblasen: STELL DICH NICHT SO AN! Was ist denn schon dabei?

Im Rückblick erkenne ich, dass ich vieles, was mir im Leben passiert ist, immer wieder runtergespielt habe. "So schlimm war es doch gar nicht!" "Was war denn schon dabei?" Heute weiß ich, dass das eine völlig normale Schutzstrategie ist, die meinem Überleben gedient hat. Diese Schutzmauer Stein für Stein abzubauen und mich von dieser schützenden Strategie zu verabschieden war und ist ein langer, auch schmerzhafter Weg. Es kostet den allergrößten Mut, die eigenen Hüllen vor sich selbst fallen zu lassen, sich selbst bewusst anzuschauen und sich liebevoll dem zuzuwenden, was in einem verletzt ist. Aber es lohnt sich!

Noch immer steht ein kleiner Teil dieser Schutzmauer, aber der Großteil von mir ist frei gelegt. Hier bin ich! Ich zeige mich mit all meiner Verletztheit und Verletzlichkeit! Ich bin ein fühlendes Wesen! Ich bin verletzlich! Und ich darf mich "anstellen", wenn ich spüre, dass etwas für mich nicht gut ist!

Wann hast du dich zuletzt "angestellt"?

*Mir ist es wichtig zu betonen, dass ich meine Mutter liebe und sie mich und dass dieser "körperliche Gewaltakt" mir gegenüber eine Ausnahme dargestellt hat. Ich mache weder ihr noch sonst jemandem einen Vorwurf, der/die mir in welcher Form auch immer, ob gut gemeint oder vorsätzlich, in meinem Leben Gewalt zugefügt hat. Aber ich appelliere an ALLE, die in welcher Form auch immer Gewalt ausüben - sowohl an anderen als auch an sich selbst - oder die Gewalt, die ihnen widerfährt, Druck der ihnen gemacht wird, weitergeben, innezuhalten, in sich zu gehen und sich tief in ihrem Herzen zu fragen, ob sie das gerade wirklich tun wollen.

(18. September 2021)

Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint. Ich verstehe diesen Satz folgendermaßen: Wenn wir unserem es gut meinenden Gegenüber mehr Glauben schenken als uns selbst, wenn wir das ohne es zu hinterfragen bzw. ohne es zu "hinterspüren" für uns so übernehmen und danach handeln, auch wenn unser Herz und unser Körper anderer Ansicht sind, dann fügt uns dieses Gut gemeinte vielleicht sogar mehr Schaden zu als vorsätzlich Böses. Warum? Weil es unser Vertrauen in uns selbst erschüttert, weil wir dadurch unsere eigene Autorität untergraben und stattdessen einer fremden Autorität das Ruder über uns in die Hand geben. Und wenn sich das Gut gemeinte im Nachhinein als für uns nicht richtig entpuppt, verlieren wir dadurch auch das Vertrauen in die, die es eigentlich gut mit uns gemeint haben. Hätten wir doch nur von Anfang an uns selbst vertraut!

Wir haben alle das Wissen darüber, was gut für uns ist, in uns, auch wenn wir allzu oft den Zugang dazu verloren haben! Wir sind alle voller Lebenskraft! Lasst uns diese in unserem je eigenen Tempo entfalten! Und lasst uns gut gemeinte Hilfe, die diesem Prozess nicht dienlich ist, dankend ablehnen!

Für die Perspektive der gut meinenden Helfer: Lasst uns mit der Verantwortung für die uns Anvertrauten oder sich uns Anvertrauenden umsichtig umgehen! Nicht alles ist zu jeder Zeit für jeden das Richtige! Manche Dinge im Leben benötigen einfach Zeit für ihre gesunde Entfaltung! Struggle gehören zum Leben dazu!

Wir helfen anderen oft vielmehr, indem wir ihnen mitfühlend zur Seite stehen und sie spüren lassen, dass wir ihnen und ihrem Entwicklungsprozess vertrauen als sie in welcher Form auch immer zu pushen, und sei es noch so gut gemeint! Ich empfehle dazu wärmstens dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=VVckUjjFYlM

Uns selbst gegenüber dürfen wir nebenbei bemerkt genauso geduldig, liebevoll mitfühlend und vertrauend sein! Wenn dir das aktuell schwer fällt, lass mich dich gerne ein Weilchen begleiten! Ich glaube an dich! Ich vertraue dir! Und du kannst das auch!

ICH BIN WICHTIG und DU BIST ES AUCH!

(17. September 2021)

Ich habe in meinem Leben Trauma* erlebt. Mir ist auch körperliche und seelische Gewalt widerfahren. Das war mir lange nicht bewusst bzw. habe ich es allzu gerne runtergespielt. Äußerlich hab ich das alles ganz gut weggesteckt und man hat mir nicht wirklich was angemerkt. Ich selbst ja auch nicht.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es viele Menschen gibt, denen es ähnlich geht. Jedenfalls scheinen die meisten Leute ganz gut zu "funktionieren". Und das kenne ich. Auch ich habe die längste Zeit meines Lebens "funktioniert", nach Außen alles bravourös gemeistert, jedoch dabei massiven Ressourcenraubbau an mir selbst betrieben und mich immer mehr von mir selbst entfremdet bzw. - wenn ich es genau betrachte - eigentlich dadurch erst wieder finden können.

Fast mein gesamtes Leben war ich recht unkompliziert und angepasst. Hin und wieder habe ich mir ein Herz genommen und mich doch zu Wort gemeldet, aber was ich zu sagen hatte, war scheinbar nicht wichtig! Ich war nicht wichtig! Zumindest habe ich es so empfunden und entsprechend für mich verinnerlicht.

Heute sehe ich das rückblickend ganz anders, aber warum hätte damals meine Realität im Außen für mich anders aussehen sollen, wo ich mich doch innerlich selbst unbewusst sabotiert habe? Ich war schließlich nicht wichtig.

Seit einigen Jahren habe ich mich nun auf die Reise zurück zu mir und meinem wahren Selbst begeben. Auch wenn mir dadurch neuer Schmerz zugefügt wurde und immer wieder (alter) Schmerz spürbar wird, gehe ich meinen Weg weiter, weil es sich so richtig für mich anfühlt. Nicht um des Schmerzes Willen, sondern um das Versehrte in mir zu heilen.

ICH BIN WICHTIG und DU BIST ES AUCH!

Davon bin ich überzeugt! Dafür stehe und lebe ich! Und dafür werde ich weiterhin täglich Integrations- und Potentialentfaltungsarbeit leisten, für mich, für dich und für uns alle!

Wann fängst du an, dein Potential zu entfalten?

*"Traumata sind Ereignisse, die jedem Menschen zu jeder Zeit seines Lebens auf unterschiedlichste Weise widerfahren können. Ein Ereignis, das eine traumatisierende Wirkung auf einen Menschen hat, ist dadurch gekennzeichnet, dass es die alltäglichen Bewältigungsstrategien der Psyche zu seiner Verarbeitung übersteigt. Der Mensch ist auf allen Ebenen seines Seins vom Ausmaß dieses Erlebens überfordert. [...] Oftmals sind die [...] Folgen nicht offensichtlich mit einem Trauma assoziiert, weil es schon lange zurückliegt und ,gut zugedeckt', also oft nicht erinnerbar auf unterbewussten Ebenen wirkt. Dann wird der Mensch geplagt von Symptomen aller Art (körperlich, emotional, auf Beziehungsebenen, auf der Ebene des Selbstwertes usw.), die schwer oder gar nicht einzuordnen sind und daher oft keine adäquate und hilfreiche Zuwendung erfahren." https://verenakoenig.de/praxis/traumatherapie

INTEGER = UNVERSEHRT

(17. September 2021)

Im Grunde unseres Herzens sind wir alle unversehrt.

Wahre Selbstintegrität erfordert jedoch die Integration all dessen, was in uns ist und unser bisheriges Leben geprägt hat.

Diese Integration bedeutet Arbeit und ist eine lebenslange Aufgabe.

Eine Aufgabe, für die es fortwährend unserer liebevollen Selbstzuwendung bedarf.

Eine Arbeit, die sich lohnt.

Liebevolle Integrationsarbeit birgt auf besondere Weise Leichtigkeit und Freude in sich.

Sie macht uns auf wundersame und heilsame Weise ganz (obwohl wir es eigentlich ja schon sind).
Integere Menschen sind in Frieden mit sich selbst.

Je integerer du bist, desto mehr wirst du im Frieden mit dir und der Welt sein und desto weniger Gewalt wirst du gegenüber dir selbst und gegenüber anderen ausüben.

Je integerer wir als Menschheit sind, umso friedvoller wird unser Miteinander sein.

INTEGRATION => INTEGRITÄT => FRIEDEN

Davon bin ich überzeugt. Und dafür lebe und arbeite ich.

Bewegen und in Ruhe wachsen

(14. September 2021)

Ich habe einen Klienten, mit dem es zum Ritual geworden ist, dass wir uns gemeinsam aufs Rad schwingen und zu einer Bank mitten in der Natur fahren. Schon auf dem Weg dorthin erzählt er mir, was aktuell bei ihm los ist. Bei unserer Bank im Schatten eines Baumes angekommen und gestreichelt von den seitlich durchkommenden Sonnenstrahlen kommen wir dann zur Ruhe und ganz bewusst in unseren Körpern an. So ist die Basis gelegt, uns auf die von mir vorbereiteten Übungen zu fokussieren. Manchmal finden diese auch in Bewegung statt oder es gibt einfach noch mehr zu besprechen. Dann gehen wir über die Felder spazieren und reden. In Bewegung kommt auch in uns etwas in Bewegung. Jedes Mal gehen wir einen etwas anderen Weg. Manchmal schon waren diese Wege recht abenteuerlich.

Egal, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: Die Wege, die wir im Außen beschreiten spiegeln etwas davon, was in unserem Inneren los ist. Und wenn hier etwas in Bewegung gekommen ist, dann dürfen wir es uns innerlich wie äußerlich erlauben zu ruhen. Nur so können wir das Bewegte integrieren.

Manchmal ist es für solche Prozesse hilfreich, jemanden an der Seite zu haben, der uns auf besonders steinigen Wegetappen begleitet. Jemanden, der uns hilft, die Steine zu bewegen und uns daran erinnert, dass wir uns, nachdem wir einen Stein aus dem Weg gerollt oder ins Rollen gebracht haben, auch in aller Ruhe von dieser Anstrengung erholen dürfen.

Vertrauen statt Angst

(12. September 2021)

Meine Tochter schwebte in ihren ersten Lebensjahren wiederholt in akuter Lebensgefahr. Jede medikamentöse oder alternative Behandlung, Therapie oder sonstige Maßnahme brachte nur für eine gewisse Zeit Besserung. Regelmäßige Klinikaufenthalte gehörten bei uns trotz medikamentöser Dauertherapie zur Tagesordnung. Man ließ uns hoffen, dass sich alles möglicherweise "verwachsen" würde. Zum Glück kam es dann auch so. Die Geduld und das Vertrauen haben sich ausgezahlt.

Ich habe damals das mir mögliche getan, insbesondere im Akutfall die Ruhe zu bewahren und mich nicht von der Angst beherrschen oder lähmen zu lassen. Nur dadurch war ich weiterhin handlungsfähig.

Aktuell fühle ich mich daran erinnert. Ich will glauben und vertrauen, dass der Spuk, gegen den keine Maßnahme so wirklich zu helfen scheint irgendwann ein Ende hat. Und ich kann nur immer und immer wieder mich selbst und andere daran erinnern, dass Angst (wovor auch immer) keine Lösung ist, weil Angst uns handlungsUNfähig macht und Angst unser Immunsystem schwächt.

Lasst uns stattdessen in die Liebe und ins Vertrauen gehen! Das ist deutlich heilsamer, für jeden einzelnen, aber auch für unser Miteinander! Zudem stärken wir dadurch unser Immunsystem, was unabhängig davon, welche zusätzlichen Maßnahmen wir noch für uns treffen, ja mit Sicherheit nicht schaden kann!

Wir brauchen keine Sündenböcke! - Selbstverantwortung statt Schuldzuweisung

(6. September 2021)

Kennst du das? Jemand (oder gar du selbst) behauptet oder macht etwas - vielleicht sogar mit ursprünglich guter Absicht -, was sich im Nachhinein jedoch als "Fehler" bzw. Fehlannahme herausstellt.

Anstatt dies zuzugeben, schieben viele Leute die Schuld auf andere und meinen, sich so - bewusst oder unbewusst - aus der Verantwortung stehlen zu können.

Abgesehen davon, dass es meines Erachtens nie um Schuld geht, frage ich mich immer wieder, was denn so schwer daran ist zu sagen: "Es tut mir leid." "Es war ein Fehler." "Ich habe mich getäuscht." "Ich wusste es zu diesem Zeitpunkt nicht besser." "Ich konnte nicht anders."

Warum kommen die wenigsten "Missetäter" auf die Idee, alles in ihrer Macht stehende zu tun, aus freien Stücken und Eigenmotivation den Schaden zu begrenzen oder - sofern möglich - wieder gut zu machen oder zumindest zu sagen, dass es ihnen leid tut?

Wovor haben Menschen Angst, die, anstatt einen Fehler zuzugeben, sich durch zunehmende Verstrickungen, Ablenkungsmanöver und die bereits erwähnten Schuldzuweisungen an einen vermeintlich schwächeren Sündenbock immer tiefer ins Schlamassel reinreiten und im schlimmsten Fall bzw. allzu oft anderen dadurch noch mehr schaden?

Wie können diese Menschen sich noch selbst in die Augen schauen?* Wird der Gesichtsverlust nicht mit jeder weiteren Lüge oder Fortsetzungstat umso größer?

Jemand, der aufrichtig und authentisch ist, dessen Handeln spürbar das Wohl seiner Mitmenschen zum Ziel hat, der sich aber auch seiner eigenen Fehlbarkeit bewusst ist und zu dieser steht, wird meines Erachtens viel eher den Respekt ernten, den er sich stattdessen durch Missbrauch seiner (vermeintlichen) Machtposition zu erzwingen versucht. (Abgesehen davon, dass ein solch erzwungener "Respekt" nichts mit echtem Respekt zu tun hat.) Und er wird auch viel eher Menschen an seiner Seite oder hinter sich haben, die, wenn es darauf ankommt aus einer echten Überzeugung (und nicht aus Angst) ihre Stimme FÜR ihn erheben (oder abgeben 😉). Vorausgesetzt diese Menschen sind nicht genauso von sich selbst abgespalten ...

Bitte versteh mich nicht falsch. Ich mache niemandem einen Vorwurf und maße mir nicht an, dass ich nicht auch hin und wieder mal die "Schuld" bei anderen suche. Ich möchte hier nur aufzeigen, wie dringend notwendig es ist, dass wir wieder mit uns selbst und unseren Gefühlen wie auch abgespaltenen Emotionen in Kontakt kommen und uns mit unserem "heilen Wesenskern" (Viktor Frankl) verbinden. Und je früher wir damit anfangen, umso besser! Denn dieser Rückverbindungsprozess erfordert Geduld, Vertrauen sowie viel Wohlwollen mit und liebevolle Zuwendung zu uns selbst (und anderen). Aber es lohnt sich - für jeden einzelnen und damit für uns alle! Davon bin ich überzeugt!

Ein Hoch auf die Verbundenheit - mit uns selbst und mit anderen! Ein Hoch auf die Liebe!

*indem sie sich erfolgreich von ihren Gefühlen und ihrem wahren Kern abgespalten haben
"Eine Dissoziation ... ist eine Abspaltung von mir selbst. Dabei spalten wir in einer Extrem-Situation meistens einen oder mehrere Teile von uns ab. Ein Gefühl oder mehrere etwa, die wir nicht aushalten konnten. Dieser unbewusste Vorgang dient dem Schutz unserer Psyche. Diese abgespaltenen Gefühle kommen dann in eine Art 'inneren Keller' und werden aus unserem Alltagsbewusstsein ausgelagert. Die Auslagerung ... hat zur Folge, dass man irgendwie nach außen funktioniert, aber psychisch ein permanenter Ausnahmezustand vorherrscht." (Dami Charf: https://traumaheilung.de/dissoziation-die-abspaltung-von-mir-selbst/)

Eine Frage der Perspektive ... und der Haltung

(5. September 2021)

Ein- und derselbe Raum. Aber wie viel sich durch einen Perspektiv-, Positions- und Haltungswechsel verändern kann ...
Ja, viele Dinge im Außen können in uns ein Gefühl der Ohnmacht und Angst auslösen. Auch mich hat heute Nacht die ein oder andere Sorge über die Machenschaften der vermeintlich Mächtigen und mein vermeintliches Ausgeliefertsein beschäftigt. Nach dem Aufwachen habe ich dann aber beschlossen, dass ich mich auf das fokussieren möchte, was ich tun kann.

Wir haben es in uns und in unserer Hand, wie wir mit dem, was uns im Außen widerfährt in uns drin umgehen und können diese Haltung auch sichtbar nach außen tragen.

Lassen wir uns also nicht von der Angst und Ohnmacht beherrschen!

Lasst uns immer wieder - und wenn auch nur für den Bruchteil eines Augenblicks - uns selbst und den "Raum", in dem wir uns befinden bewusst wahrnehmen und uns dadurch mit uns selbst und unserer unmittelbaren Umgebung "verbinden" ...

Allein dadurch kann sich unsere Haltung spür- und sichtbar verändern und wir können mit dem, was uns im Außen herausfordert selbstbewusster und selbstwirksamer umgehen.

Der Zufall als Geschenk

(3. September 2021)

Manchmal lass ich die mp3-Titel auf meinem Handy einfach nach Zufallsprinzip abspielen. Gestern war es wieder soweit. Beim Spazierengehen über die Felder ließ ich mich per Zufallsgenerator überraschen. Und was soll ich sagen: Was für Geschenke diese "Zufälle" manchmal sein können.

Zuerst kam ein wunderschöner Langsamer Walzer, der mich in ein freudiges Gefühl des Schwebens versetzte. Dazu musst du wissen, dass ich mal Standardturniere getanzt habe und Paartanz lange eine wichtige, aber auch emotional sehr belastete Rolle in meinem Leben gespielt hat.

Schon länger hatte ich mich nun von dieser Art des Tanzens verabschiedet und distanziert. Umso mehr habe ich mich gewundert und gefreut, dass ich beim Anhören des Songs urplötzlich Lust hatte, sofort mit einem (imaginären) Partner loszutanzen und mich der Musik und der Bewegung hinzugeben.


Auch wenn mein Tanz "nur" bei geschlossenen Augen in Gedanken stattgefunden hat, war die alleinige Vorstellung davon wunderschön und hat mich mit tiefer Freude erfüllt!

Anschließend kam der Titel "Leben" von Glashaus, den ich munter mitgeträllert habe.
Hör dir das Lied bei Gelegenheit unbedingt an. Es erinnert daran, wie wichtig es ist, wirklich im Moment zu leben.

Direkt im Anschluss dann - ich habe auch das ein oder andere Hörbuch auf dem Handy - ein Track, in dem Eva-Maria Zurhorst über Gefühle und Emotionen spricht. Allzu oft verwechseln wir diese nämlich oder schmeißen sie in einen Topf.

Hier ein kurzer Auszug aus dem Kapitel: "Emotionen sind angestaute Gefühle, die wir in der Vergangenheit nicht ausgedrückt haben ... und vergiften damit unsere Gegenwart ... [Unmittelbar] gelebte Gefühle sind das einzige, was unser Leben ... lebendig macht."

Und was will ich dir mit all dem sagen? Ich habe völlig überraschend und unverhofft im Moment des Anhörens der Tanzmusik ein tiefes Gefühl der Freude erleben dürfen, wo sich bisher meiner Erfahrung nach schmerzhafte Emotionen der Vergangenheit gemeldet haben, die ich früher meist ganz schnell weggebügelt habe. Irgendwann habe ich dann aber damit angefangen, meine schmerzhaften Emotionen wahr- und anzunehmen. Nur so konnte heilen, was so lange in mir angestaut war und eins ums andere Mal meine Gegenwart vergiftet hat.

Immer wieder lehrt mich die Erfahrung, wie sehr es sich lohnt, meinen Emotionen der Vergangenheit liebevolle Zuwendung zu schenken und Gefühle idealerweise unmittelbar auszudrücken, sie also nicht zu ungel(i)ebten Emotionen werden zu lassen.

Ob ich bei diesem Tanzthema nun voll und ganz "geheilt" bin, weiß ich nicht. Aber allein dafür, für die Dauer dieses einen Songs eine so tiefe Freude erlebt haben zu dürfen, bin ich unendlich dankbar!

Wann hast du zuletzt jemandem gesagt, wie du dich wirklich fühlst?

Wann hast du dich zuletzt liebevoll deinen "unliebsamen" Emotionen zugewandt?
Wenn du meine FLOW-Veröffentlichungen hilfreich findest, empfiehl meine Seite gerne an andere Interessierte weiter. Wenn du mir Feedback zu meinen Gedanken geben magst, schreib mir sehr gerne eine Mail. Wenn du mir und meiner "(Gedanken-)Arbeit" eine finanzielle Wertschätzung zukommen lassen und mich gleichzeitig dabei unterstützen willst, mein Angebot auch Menschen mit "kleinem Geldbeutel" zu ermöglichen, kannst du dies sehr gerne unter diesem Link tun. Danke von Herzen für dein Interesse und deine Unterstützung!

"Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist."

– Platon –

(16. August 2021)

Im Umkehrschluss bedeutet das für mich, dass die Menschen unglücklich sind, wenn sie nicht haben, was gut für sie ist, aber auch, wenn sie haben, was nicht gut für sie ist.

Ich würde mich als konsumbescheiden bezeichnen. Das war ich schon immer. Ich brauche nicht viele materielle Güter und keinen großen Luxus, um glücklich zu sein. Trotzdem war ich viele Jahre meines Lebens nicht glücklich. Denn ich war auch in Bezug auf mich selbst und meine Lebensfreude bescheiden. Stattdessen hatte ich Selbstzweifel und habe mir selbst wenig Wertschätzung entgegengebracht.

Inzwischen habe ich erkannt, dass ich trotz meiner materiellen Bescheidenheit keinerlei Grund habe in Bezug auf mich selbst und meine Lebensfreude bescheiden zu sein. Im Gegenteil! Und wenn es zu meiner Lebensfreude beiträgt, MIR etwas zu gönnen, dann tu ich das. Voller Freude!

Lebensfreude zu haben ist etwas Wundervolles. Lebensfreude ist gut für mich. Selbst wenn ich sie nicht jeden Moment spüre, so habe ich diese Freude dennoch in mir und folge ihr, wann immer ich kann.

Was ist gut für dich? Was macht dich glücklich?

"Das Geheimnis des Glücks"

(11. August 2021)

Nach einem äußerst aufgeladenen Tag 1 bin ich gestern spontan mit diesem Utensil in Tag 2 gestartet.


Jedes Kind durfte mal ... mit Händen und Füßen ... solange sie konnten oder wollten ... zum Teil sehr ausdauernd ... danach Stärkung beim gemeinsamen Frühstück.

"Das Geheimnis des Glücks" so heißt mein Kurs, an dem diese Woche 5×6 Stunden eine Gruppe 9-12-jähriger Schüler - davon eine Schülerin! - im Rahmen der Adventure School Düsseldorf teilnimmt.

Das Konzept beinhaltet Fragen wie: Was ist Glück? Was sind meine Stärken? Wer bin ich? Was will ich? Was kann ich machen?

Zu diesen Fragen habe ich Input sowie  
eine Menge unterschiedliche Übungen und Spiele vorbereitet.

Worauf ich mich im Vorfeld nicht vorbereiten konnte und jetzt tagtäglich situativ aufs Neue reagieren und entsprechend von meinem Konzept abweichen darf, sind die Individuen und Gruppe samt ihrer Dynamik.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder geht gegen Null. Es herrscht ein enormes Aggressionspotential. Ich habe es mit Sprachbarrieren und unterschiedlichsten Verhaltensauffälligkeiten zu tun. Am liebsten würden die Kinder sich alle die ganze Zeit mit ihren Smartphones beschäftigen. Dass sie das nur 15 Minuten während der Mittagspause dürfen ist für sie schwer auszuhalten ...

Auch wenn ich in meinem Kurs damit sehr geballt konfrontiert bin, so stellen diese Kinder keinen Einzelfall dar.

Wo das alles noch hinführen soll, wenn wir diese Kinder nicht unterstützen, wieder eine Verbindung zu sich selbst und darauf aufbauend einen wertschätzenden Umgang mit sich und anderen herzustellen, will ich mir gar nicht vorstellen.

Stattdessen folge ich - selbst wenn ich innerhalb einer Woche nicht viel bewirken kann und auch gegen die anfänglichen Widerstände der Kinder - meiner Mission, diese Kinder ein Stück weit aus der Entfremdung in die Verbundenheit und damit in ein glückliches, erfülltes und gemeinschaftliches Leben zu begleiten.

Dazu gehört es auch, mal bewusst sämtlichen Frust zu entladen!


Exkurs: Erfolg "Schuhe binden"


Tag 1: Ein 9-jähriges Mädchen in meinem Glückskurs hatte offene Schuhbänder. Ich habe sie bei einem Bewegungsspiel darauf hingewiesen. Antwort: "Kann ich nicht."

Tag 2: Die Jungs spielen Ball. Ich zeige währenddessen dem Mädchen, wie man eine Schleife macht. Nach x Versuchen schafft sie es einmal (fast) ganz alleine und strahlt hinter ihrer Maske.

Tag 3: Das Mädchen kommt voller Stolz in der Früh mit selbst gebundenen Schuhen zum Kurs und - nachdem die Schuhbänder öfter mal aufgehen (liegt am Material, nicht an der Schnürtechnik!) - sitzt sie immer wieder da und übt das Schleife binden ... Obwohl die Jungs drängeln und ungeduldig sind, lässt sie sich dabei von nichts und niemandem hetzen ... und so geht es von Mal zu Mal schneller. Was für ein Erfolg!

Das Mädchen hat sich raus aus der Komfortzone, rein in die Wachstums- oder auch Potentialzone gewagt! Anfangs ist das für gewöhnlich anstrengend und mühsam oder auch mit Ängsten und anderen Vorbehalten verbunden, aber ist der Schritt einmal getan, kann Veränderung und Entwicklung stattfinden!

Welcher kleine oder große Erfolg hat dich zuletzt glücklich gemacht? Hast du's dir in deiner Komfortzone gemütlich gemacht oder stehst du schon mit einem Fuß in der Potentialzone?

(15. August 2021)

Trotz der Turbulenzen haben die Kinder mir während der gesamten Woche immer wieder bewiesen, dass sie auch anders können. Jedem Team ist es gelungen, ein rohes Ei so zu schützen, dass es beim Fall aus zwei Metern Höhe nicht zerbrochen ist. Jedes Kind hat eine eigene Schatzkarte für ein Herzensziel gebastelt. Und auch das Funkeln und Strahlen in den Kinderaugen bei jeder positiven Rückmeldung meinerseits war nicht zu übersehen.

Im Rückblick hat die Woche allen Kindern, obwohl sie unfreiwillig da waren, gefallen und sie haben etwas für sich mitgenommen. Haben sie mir zumindest so gesagt. Und ich glaube es ihnen.

Auch ich blicke trotz aller Anstrengung mit Freude auf die gemeinsame Zeit und die vielen kleinen "Erfolge" zurück.

Ein Junge meinte am Schluss zu mir: "Ich finde es gut, dass wir hier etwas gelernt haben, das wirklich für uns ist." Er hat es begriffen. Wie wundervoll!

Unser Planet braucht DICH und DEIN Potential

(25. Juli 2021)

Bei allen derzeitigen Herausforderungen, Krisen und Katastrophen, die sich nicht irgendwo weit weg von uns ereignen, wo es uns vermeintlich nichts angeht, sondern mit denen wir zum Teil sogar hautnah konfrontiert sind, wundert es nicht, dass viele von uns mit den vier gängigen Überlebensstrategien (the 4 F’s) Fight (Angriff, Kampf), Flight (Flucht), Freeze (Starre) oder Fawn (Einschmeicheln, People pleasing bzw. Anpassung bis zur Selbstaufgabe) reagieren.

Alle vier Reaktionen sind evolutionär begründete Überlebensmechanismen bei akutem Stress oder akuter Gefahr und dienen unserem Schutz und unserer Sicherheit. Auf ihren Ursprung und Nutzen werde ich an dieser Stelle nicht eingehen. Das kann jede/r, die/der das möchte an anderer Stelle nachlesen oder bei Interesse gerne mit mir in Kontakt treten.

Worauf ich hier eingehen will, ist was wir meines Erachtens anstelle dieser Strategien brauchen, um auf lange Sicht uns und unseren Planeten zu retten.


Um aktiv und nachhaltig Verantwortung für die Rettung unseres Planeten und damit unserer eigenen Lebensgrundlage übernehmen zu können, um uns für ein echtes Miteinander zum Wohle aller Lebewesen einsetzen zu können anstatt durch Schwarz-Weiß-Denken und Spaltung in Lager der Extreme ein zunehmendes, immer aggressiver werdendes Gegeneinander zu provozieren, ist eine echte intrinsische Motivation von Nöten, warum wir denn überhaupt irgendetwas verändern wollen.

Solange mir nur mein Verstand oder jemand von außen sagt, was angeblich wichtig oder richtig ist, ich aber nicht selbst davon „berührt“ bin, fehlt mir der innere Antrieb, mich aus dem Herzen und eben nicht nur mit meinem Verstand oder aus Angst für etwas einzusetzen.

Für lebensdienliche, nachhaltige Veränderungen braucht es primär unser Herz. Der Verstand darf uns dann im nächsten Schritt sehr gerne dabei unterstützen, Wege zu finden, wie sich unsere Herzensangelegenheiten umsetzen lassen. Und auch unsere Ängste, die ja per se nichts Schlechtes sind (wenn wir uns nicht von ihnen beherrschen lassen), lassen sich dann in positive Motorkräfte wandeln.

Motivation aus mir heraus ist meines Erachtens nur möglich, wenn ich mich mit mir verbunden fühle. Erst wenn ich mit mir selbst verbunden bin, kann ich als die, die ich bin und nicht als die, die ich versuche (für andere) zu sein, eine echte Verbundenheit mit meinen Mitmenschen bzw. mit all meinen Mitlebewesen eingehen und dementsprechend handeln. Erst wenn ich gelernt habe, für mich Verantwortung zu übernehmen, kann ich auch auf gesunde Weise für andere Verantwortung übernehmen.

Lange genug habe ich aus mangelnder Verbundenheit mit mir selbst insbesondere das Spiel der Anpassung und Selbstaufgabe mitgespielt. Ich behaupte nicht, dass ich mich zu 100% von jeglicher Form der Anpassung befreit hätte (das wäre anmaßend und meines Erachtens auch nicht erstrebenswert), aber zum Glück habe ich die Verbindung mit mir selbst wiedergefunden und weiß jetzt, wofür ich hier auf diesem Planeten bin! Wie wir alle habe auch ich eine Lebensaufgabe, die ich nun bewusst verfolgen will, in Verbundenheit mit mir selbst und anderen, ohne zu (ver)urteilen, ohne zu spalten, liebevoll und wohlwollend, einfach indem ich immer mehr ICH bin und mein ganz eigenes Potential lebe. Auch um zu überleben, aber vor allem um zu LEBEN.

Gewünschte Veränderung im Außen fängt immer im Innen an. Jeder und jede einzelne von uns kann sich durch die bewusste Innenschau seines/ihres eigenen Potentials bewusst werden und dieses dann für sich, für andere und für unseren Planeten aktiv nach außen tragen … und da diese Entdeckungsreise nicht mal schnell von heute auf morgen geht und die Zeit doch ein wenig drängt, schlage ich vor, wir fangen alle am besten JETZT damit an!

P.S.: Auch in der Sonnenblume steckt übrigens deutlich mehr Potential als der bloße Anblick vermuten lässt 😉.

Ich bin "richtig" wie ich bin und brauche mich dafür nicht zu schämen!

(21. Juli 2021)

"Fehler" gehören zum Leben dazu. "Fehler" sind menschlich. Durch "Fehler" darf ich lernen.

Für einen gesunden Lernprozess ist es wichtig, mich für meine "Fehler" nicht zu schämen, zu kritisieren, zu verurteilen oder sonstwie runterzumachen, sondern selbstmitfühlend, liebevoll und aufmunternd mit mir zu sein.

Für einen gesunden Umgang mit "Fehlern" ist es auch wichtig, nur für den Anteil die Verantwortung zu übernehmen, der wirklich bei mir liegt. Diese Verantwortung zu übernehmen und daraus zu lernen sehe ich als meine Pflicht.

Es ist meine Pflicht, bewusst hinzuschauen, zu meinen "Fehlern" zu stehen, mich nicht verstecken oder die "Fehler" vertuschen zu wollen oder gar andere für meine "Fehler" verantwortlich zu machen.

Genauso ist es aber auch meine Pflicht, den Anteil der Verantwortung, der bei anderen liegt auch dort zu lassen bzw. diese Verantwortung, sollte ich sie zu meiner eigenen gemacht haben, dem anderen bewusst "zurückzugeben".

Ein solcher Umgang mit "Fehlern", wie ich ihn gerade skizziert habe, gelingt mir nicht immer. Wenn ich das merke, darf ich mich dann liebevoll fragen, woran das liegen mag. Auch dadurch übernehme ich Verantwortung für meine "Fehler" und noch viel wichtiger, Verantwortung für mich.

Und vielleicht komme ich am Ende zu dem Schluss, dass es gar kein "Fehler" war, sondern ein Geschenk.

Oberstudienrätin goes Empowermentcoach

(10. Juli 2021)

Ich war eine von denen, die sofort nach dem Abitur bzw. schon lange vorher "wusste", was sie mal werden will. Nach der Schule bin ich also direkt ins Studium gestartet, habe dieses als Highflyer samt obligatorischem Auslandsaufenthalt in Rekordzeit und mit Bestnoten abgeschlossen. Das Referendariat ging genau so weiter, gefolgt von einer vorzeitigen Verbeamtung auf Lebenszeit, einer überdurchschnittlich schnellen Beförderung zur Oberstudienrätin und zuletzt einer Abordnungsstelle ans Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, einer Durchgangsstation im bayerischen Bildungssystem, die gewöhnlich als "Karrieresprungbrett" genutzt wird ... Wie sehr wurde ich von vielen beneidet. Wenn die alle wüssten ...

All das, was nach außen so bilderbuchmässig aussah, hat mir innerlich nichts gegeben. Im Gegenteil. Denn darum ging es mir nicht! Ja, aber worum ging es mir dann? Das spielt letztendlich keine Rolle mehr. Auch der Preis, den ich dafür gezahlt habe, ist gezahlt und hat jetzt keine weitere Relevanz mehr.

All die Jahre, in denen ich mit vollem Einsatz zuerst auf meinen Beruf hin- und dann in ihm gearbeitet habe, hatten mich immer mehr von mir selbst und damit auch von dem, was ich (in diesem Beruf) leben und verkörpern wollte entfernt. Die Stunden, die ich täglich geackert und mich gequält habe, will ich gar nicht zusammenrechnen. Die Stunden, in denen ich gefühlt wirklich gelebt habe, wären wahrscheinlich umso schneller zusammengezählt ...

In den letzten Monaten und Jahren habe ich mir nun die Verbindung zu mir selbst und damit den Weg in die Lebendigkeit "zurückerarbeitet". Diese Arbeit war und ist die wohl lohnenswerteste und nachhaltigste in meinem ganzen Leben. Ich LEBE nun im HIER und JETZT, neugierig, freudig, gespannt, was da noch so alles kommen mag. Und so habe ich die Entscheidung getroffen, meinen bisherigen Beruf samt Beamtentum hinter mir zu lassen und meiner wahren Berufung nachzugehen: Menschen innerhalb und außerhalb von Schule in ihrer Selbstermächtigung (Empowerment), Persönlichkeitsentwicklung und Potentialentfaltung zu unterstützen, eine Lern- und Wegbegleitung für andere zu sein. Aus dem Leben, für das Leben!

Glücklich sein durch Selbstverbundenheit

(20. Juni 2021)

Im September habe ich auf einen Schlag meinen Partner, gewissermaßen auch meine Kinder, mein Zuhause, den Ort, wo ich gerade dabei war, mein Herzensbusiness aufzubauen und zusätzlich noch durch einen tragischen Unfall einen geschätzten Weggefährten "verloren".

Ich bin froh und dankbar, dass ich mir dann viel Zeit zum Trauern genommen habe, dass ich mich auf diesen intensiven Trauerprozess voll einlassen konnte. Das war so wichtig und heilsam!

Durch die vielen äußeren Umstände - Corona hat das Ganze nochmal verschärft - gezwungenermaßen auf mich selbst zurückgeworfen zu werden, war einerseits super hart und schmerzhaft, andererseits das größte Geschenk, das mir passieren konnte.  

Denn dadurch habe ich gelernt, was es heißt und dass es möglich ist, auch alleine bzw. aus mir heraus glücklich zu sein und mein Glück nicht von anderen Menschen oder den äußeren Umständen abhängig zu machen.

Ich habe zum einen mich selbst ganz neu kennengelernt, zum anderen wundervolle Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen erleben dürfen, Begegnungen mit einer für mich ganz neuen Qualität (wobei erste Begegnungen dieser Art definitiv auch schon vorher stattgefunden haben!).  Dafür bin ich so dankbar!

Egal, ob ich gerade alleine oder zusammen mit anderen bin, darf mein Herz nun so oft tanzen. Davon bin ich ganz beseelt! Mit anderen Worten: ich bin glücklich durch die wiedergefundene Verbundenheit mit mir selbst, die es mir erst ermöglicht, wahrhaft in Verbindung mit anderen zu gehen!

 Wohlbefinden für Kinder und Jugendliche

(15. Mai 2021)

Quelle: pixabay

Was Kinder und Jugendliche meines Erachtens derzeit womöglich mehr denn je brauchen, sind Orte und Erlebnisse des Wohlbefindens und der Freude. Denn diese, gepaart mit einer bewussten Auseinandersetzung mit sich selbst sind die Basis, um mit den gegenwärtigen Herausforderungen konstruktiv umgehen zu können, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und den eigenen Weg trotz aller Unsicherheiten im Außen gestärkt weiterzuverfolgen.

Meiner Meinung nach sollte es insbesondere aktuell ein Anliegen von Schulen sein, die Schülerinnen und Schüler dort abzuholen, wo sie gerade sind, also nicht ausschließlich Fachinhalte zu vermitteln. Es sollte ein Ziel u.a. auch unserer Bildungseinrichtungen sein, in den Blick zu nehmen, wie es den Kindern und Jugendlichen gerade geht und das zum Thema zu machen, was sie aktuell bewegt, was sie belastet, worüber sie sich Sorgen machen.

Wenn diese Themen und Fragen wie „Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? Was brauche ich?“ ausreichend Raum bekommen, können Kinder und Jugendliche so gestärkt werden, dass sie auch fachliche Lerninhalte besser aufnehmen und mit diesen sinnvoll weiterarbeiten können.

Entsprechend ist es mir ein Anliegen, sowohl inner- als auch außerhalb von Schule Räume zu schaffen, in denen Kinder und Jugendliche diesen Fragen nachgehen können. Wenn du dich dafür interessierst oder wenn du dich gemeinsam mit mir dafür stark machen willst, nimm sehr gerne Kontakt mit mir auf.

Plädoyer fürs Fühlen

(24. April 2021)

Ein guter Freund erzählte mir mal von seinem Weg aus der Alkoholsucht.

„Das mit Abstand Heftigste und Langwierigste bei dem Prozess war der Umstand, es plötzlich wieder mit dem ‚echten‘ eigenen Fühlen zu tun zu bekommen,“ meinte er.

Er trinkt nun seit fast 20 Jahren nicht mehr, aber diese Sache mit dem echten Fühlen findet er nach wie vor unheimlich schwierig. Und da gibt er nicht nur seiner Suchtstruktur die Schuld daran.

Gibt es denn nicht immer wieder Situationen und Bereiche, wo das echte Fühlen scheinbar nicht angebracht ist? Weil wir in unserer Gesellschaft kaum ermutigt werden, unsere Gefühle zuzulassen und auszuleben, müssen wir das Fühlen also erst wieder lernen. Das geht nicht von heute auf morgen. Auf dem Weg zurück zum Fühlen brauchen wir eine ordentliche Portion Mut, Geduld und Vertrauen, vor allem aber auch Zuwendung zu und Wohlwollen gegenüber uns selbst.

Durch die liebevolle, geduldige Hinwendung zu uns selbst ist es möglich, das Fühlen wieder zu lernen. Das habe auch ich am eigenen Leib erfahren und bin dafür von Herzen dankbar, auch wenn es manchmal wehtut.

Quelle: pixabay

Und wie heißt es so schön: Hart bricht, weich gibt nach. Die „Härte“ des Nichtfühlens führt meines Erachtens früher oder später dazu, dass Menschen zerbrechen. Wir brauchen auch die „Weichheit“ des Fühlens, insbesondere des Mitfühlens mit uns selbst und anderen, aber auch das Wahr- und Ernstnehmen unserer Körperempfindungen und Emotionen, um wahrhaft stark und widerstandsfähig, mit anderen Worten RESILIENT zu sein.

Meine eigene Resilienz zu trainieren bedeutet für mich also auch, mein Herz zu öffnen und mich auf die stärkende Kraft des Fühlens einzulassen!

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" als Booster für oder gegen unser gesellschaftliches Dilemma?!?

(27. Februar 2021)

Wie jetzt? Es wäre doch alles wunderbar, wenn wir alle diesem Satz folgen würden. Ja und nein. Würden wir uns tatsächlich alle so lieben, wie wir sind, mit all unseren Fehlern, Macken, Schatten und würde es uns dann auch noch gelingen jedes andere Lebewesen genauso zu lieben, dann lebten wir in wahrhaft paradiesischen Verhältnissen.

Aktuell sind wir davon jedoch noch weit entfernt. Denn entweder wird das Konzept der Selbstliebe als rein egoistisches Streben nach dem (vermeintlich) eigenen Vorteil und Nutzen verstanden oder aber wir konzentrieren uns zu sehr auf unsere eigenen Defizite und versuchen womöglich uns durch die (vermeintliche) Liebe, die wir anderen schenken selbst einen (vermeintlichen) Wert zu geben.

Beides hat meines Erachtens mit Selbstliebe nichts zu tun. Im Gegenteil. Und wenn wir auf Basis eines solch destruktiven Selbstliebeverständnisses dann unseren Nächsten lieben wollen wie uns selbst, brauchen wir uns nicht wundern, wenn dies nicht gerade zu einem wertschätzenden und liebevollen Miteinander beiträgt.

Quelle: pixabay

Was wir also brauchen ist ein neues Bewusstsein für uns selbst, einen wohlwollenden und liebevollen Umgang mit uns selbst. Dann wird es uns auch Schritt für Schritt gelingen anderen mit der Liebe und Wertschätzung zu begegnen, die wir alle verdient haben, die eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Hierbei geduldig mit uns selbst zu sein ist auch ein Zeichen von Wohlwollen und Liebe. Womöglich ist die gesamte Vorstellung auch eine utopische Vision. Aber sind es nicht solche Visionen, die uns im positiven Sinne anspornen, Dinge zu verändern? Schritt für Schritt mit dem aufzuhören, was uns nicht guttut und uns immer mehr in eine Richtung zu bewegen, die unser Herz öffnet und ein Gefühl von freudiger Lebendigkeit in uns erwachen lässt? Ich habe mich auf diesen Weg gemacht und kann nur sagen: für mich gibt es kein Zurück!

Mit Resilienz den Wandel in unserer Welt aktiv mitgestalten 

(Februar 2021)

Der Wandel in unserer Welt ist unaufhaltbar. Das war vor Corona schon so, aber die Krise zwingt uns nun noch mehr zum Umdenken und zu einer veränderten Haltung. Wie das bei Krisen so ist, steckt also auch in dieser Krise eine große Chance, selbst wenn meines Erachtens immer noch viel zu viele glauben, dass wir, sobald die Pandemie unter Kontrolle ist (wird sie das aber jemals sein bzw. was kommt dann als nächstes?!?), wieder zur altbekannten Normalität zurückkehren und uns weiterhin an all das klammern können, was uns bisher vermeintliche Sicherheit gegeben hat.

Wenn im Außen so viel Unsicherheit herrscht, ist es umso wichtiger Sicherheit im Innern zu finden bzw. zu vertrauen, dass wir alles in uns haben, mit dem wir jedwede Veränderung in unserem Leben mitgestalten können.

Wissen ist nicht alles bzw. hilft uns nur bedingt, besonders wenn wir in bestimmten Bereichen noch gar kein Wissen, keine Erfahrungswerte haben. Wir müssen und können nicht alles wissen. Wir dürfen auch einmal nicht wissen. Wissen hin oder her, es geht erstmal darum, die Veränderungen in unserem Leben grundsätzlich willkommen zu heißen, sie zu akzeptieren, auch wenn wir (noch) nicht alles verstehen.

Wir wollen immer Sofortlösungen. Lösungen müssen aber reifen. Das gilt es auszuhalten bis sich Klarheit und ein Impuls zu Handeln einstellen.

Insbesondere in dieser Zeit des Reifens braucht es mehr: Es braucht Vertrauen, es braucht Herz, es braucht ein Gespür für unsere Körper, es braucht ein Gefühl der Verbundenheit in uns, mit anderen und mit der Natur.

Auch wenn wir nachhaltige Veränderungen nur gemeinsam erreichen, beginnt der Wandel selbst also in jedem einzelnen.

Und diesen Wandel in uns können wir voranbringen, indem wir beispielsweise unsere Resilienzfaktoren stärken. Zu diesen Faktoren zählen: Lösungsorientierung (statt Problemorientierung), Optimismus, Opferrolle verlassen (Selbstwirksamkeit!), Verantwortung übernehmen, Akzeptanz, Netzwerkorientierung und Zukunftsplanung.

Durch den Ausbau dieser Faktoren werden wir resilienter, entwickeln wir den Mut, die Kraft und Stärke, den Herausforderungen des Lebens standzuhalten und können gemeinsam mit anderen neue, zukunftsträchtige Wege einschlagen, wenn die Zeit denn dafür reif ist.

Das wünsche ich dir für 2021

Ich wünsche dir ein Jahr, in dem du dich an der strahlenden Buntheit der Natur und des Lebens erfreuen kannst.


Ein Jahr, in dem du die Dinge auch mal aus der Vogelperspektive betrachtest.


Ein Jahr, in dem du, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle bröckelt, dennoch auf deine tragenden Säulen vertrauen kannst.


Ein Jahr, in dem du die Zartheit und Mächtigkeit in dir und anderen erkennst.


Ein Jahr, in dem du dich weich gebettet weißt.


Ein Jahr der wachsenden Tunnelblicköffnung.


Ein Jahr, in dem dein Leben immer wieder so langsam fließen darf,


dass du die Konturen und farbenfrohen Zeichnungen,


das Licht am Übergang von Tag und Nacht,


einfach all das Schöne, nahezu Märchenhafte in dir und um dich herum bewusst wahrnehmen und erleben kannst.

Das Leben ist unberechenbar wunderbar!

In diesem Sinne einen geerdeten Start ins neue Jahr!

Plädoyer für Einsamkeit in Verbundenheit 
(Dezember 2020)

Grundsätzlich freue ich mich am Leben, bin offenherzig und fühle mich mit vielen Menschen herzlich verbunden. Und dennoch weiß ich nur zu gut wie sich Einsamkeit anfühlt, wie mächtig dieses Gefühl sein kann, wie ohnmächtig sie mich fühlen lassen kann, die Einsamkeit.

Ich habe aber auch erlebt, wie heilsam es sein kann, mich auf dieses Gefühl der Einsamkeit wirklich einzulassen, es zu akzeptieren und anzuerkennen anstatt es einfach nur so schnell wie möglich wieder loshaben zu wollen. Daher lasse ich mich, wenn die Einsamkeit mal wieder spürbar wird, nun so gut ich kann auf sie ein, lass sie einfach da sein. Denn sie gehört zu mir. Und wenn sie sich meldet, hat das gute Gründe.

Mit dieser Haltung fühlt sie sich dann gleich gar nicht mehr so schwer an, die Einsamkeit. Und als ich neulich einfach einer Freundin am Telefon erzählt habe, dass ich mich gerade so einsam fühle, ging es mir allein dadurch, dass ich es ausgesprochen und vor jemand anderem bezeugt habe, danach besser ... und das obwohl oder gerade weil mir währenddessen die Tränen kamen ...

Jetzt mag manch einer vielleicht sagen, dass das doch wirklich keine weltbewegende neue Erkenntnis ist. Weiß ich und muss es auch nicht sein. Für mich war es dennoch eine heilsame Erfahrung und dafür, dass ich diese bewusst so erlebt und wahrgenommen habe, bin ich dankbar.

Was ich in meinem Leben auch wiederholt erlebt und inzwischen verstanden habe ist, dass es kein Rezept gegen Einsamkeit ist, andere Menschen um mich zu haben, insbesondere dann nicht, wenn mit diesen Menschen keine echte Verbundenheit besteht. Und eine tiefe, spürbare und wohltuende Verbundenheit zu anderen ist meiner Erfahrung nach nur möglich, wenn wir uns gegenseitig an unseren Gefühlen teilhaben lassen. Dafür muss ich mich jedoch zunächst einmal mit mir selbst verbunden fühlen. Und das wiederum kann ich nur, wenn ich auch "unschöne" Gefühle wie Einsamkeit in mir zulasse.

Einsamkeit ist nichts, wofür man sich schämen müsste oder wovor man Angst haben sollte. Sich in seiner Einsamkeit und seinem Schmerz oder auch seiner Angst zu zeigen ist meines Erachtens ein Zeichen von Mut und Stärke.

Wenn dir jetzt aktuell vielleicht noch der Mut fehlen sollte, vor dir und anderen zu deiner Einsamkeit zu stehen, stell dir doch einfach mal diese Frage: Was kann denn schon passieren? Und was auch immer dir dann in den Sinn kommt, - abgesehen davon, dass wir in Wirklichkeit meist gar nicht die Reaktionen erhalten, die sich unsere angstgesteuerte Vorstellungskraft ausmalt - kann es denn wirklich schlimmer sein als das ohnmächtige Gefühl der Einsamkeit selbst? Probier's aus und find's raus! Was kann denn schon passieren?

Was es mir trotz dieser Erkenntnis hin und wieder erschwert, tatsächlich den ersten Schritt aus der manchmal noch immer lähmenden Ohnmacht und Starre der Einsamkeit, Trauer oder Angst zu gehen, ist das Gefühl, einfach nicht die nötige Energie zu haben. Sollte es dir auch so gehen, möchte ich dich hier und jetzt ermutigen gerade in der Einsamkeit oder anderen dich lähmenden Gefühlszuständen all deine vorhandenen Energien zu bündeln und FÜR DICH den ersten, vielleicht noch so kleinen Schritt aus der Starre zu mehr Verbundenheit mit dir und anderen zu gehen. Wenn die Einsamkeit, die Angst, die Trauer, ... da sein dürfen, du dich aber nicht von ihnen lähmen lässt, kann auch wieder mehr Energie und Lebensfreude in dir fließen!

Letztendlich bin ich neben so vielem anderen auch für all diese "schweren" Gefühle dankbar, selbst wenn sie sich im Moment des Erlebens oft so "unschön" anfühlen. Sie dürfen da sein, um irgendwann - und meist dauert das dann auch gar nicht lange - wieder zu gehen und Platz für Freude und Leichtigkeit zu machen.

Den aktuellen Lockdown sehe ich als Chance, wieder bewusst mit sich selber und seinen Gefühlen - den liebsamen und unliebsamen - in Kontakt zu kommen. Denn in der sonst üblichen Geschäftigkeit unseres Lebens sind unsere Gefühle, die Einsamkeit eingeschlossen, ja trotzdem da, nur eben aufgrund der ständigen Ablenkung meist nicht so deutlich spürbar. Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit zum Spüren üben!?!

Ja, und dadurch, dass aktuell gleichzeitig ganz viele Menschen in einer ähnlichen Situation sind, können wir vielleicht gerade durch das gegenseitige Bekennen und Erzählen von unseren Gefühlen, der Einsamkeit, unseren Ängsten und Sorgen, aber auch unserer Freude und Zuversicht - und sei es auch erstmal "nur" im virtuellen Raum - ein Gefühl der Verbundenheit schaffen, das insbesondere in der gegenwärtigen Situation wohltuend und heilsam sein kann.

Wenn du meine FLOW-Veröffentlichungen hilfreich findest, empfiehl meine Seite gerne an andere Interessierte weiter. Wenn du mir Feedback zu meinen Gedanken geben magst, schreib mir sehr gerne eine Mail. Wenn du mir und meiner "(Gedanken-)Arbeit" eine finanzielle Wertschätzung zukommen lassen und mich gleichzeitig dabei unterstützen willst, mein Angebot auch Menschen mit "kleinem Geldbeutel" zu ermöglichen, kannst du dies sehr gerne unter diesem Link tun. Danke von Herzen für dein Interesse und deine Unterstützung!

**Das Eingangszitat oben stammt aus einem Lied, dessen Namen und Ursprung ich nicht kenne, aber dessen Melodie und Text mich auf meinem Weg begleiten, einhergehend mit der Erinnerung an einen geschätzten Weggefährten, der im September 2020 auf tragische Weise tödlich verunglückt ist. Durch ihn habe ich dieses Lied kennengelernt und ich bin ihm dafür so dankbar. Sein Gesang klingt noch heute in meinen Ohren und in meinem Herzen. Ich trage das Lied auch für ihn weiter.